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Theaterhaus-Jazztage: Stimmstarke Ladies

Gaisma präsentiert ihr Album „Motherland“ mit Hip-Hop, Neo-Soul & Clubsound: Dazu Sorvina Carr mit Jazz-Rap und Gospel-Vibes – danach DJ-Set von Dexter

Theaterhaus-Jazztage: Stimmstarke Ladies

Sorvina gilt als eine der spannendsten jungen weiblichen Stimmen. Foto: Veranstalter

Was steckt dahinter? Das ist vielleicht eine der Fragen, die der Musikjournalist Adrian Schmidt am 11. April schon vor Beginn des Doppelkonzerts um 20 Uhr den Künstlerinnen des Abends stellen wird: den Musikerinnen Gaisma und Sorvina. Direkt nach dem Konzert legt der Produzent, DJ und Rapper Dexter auf.

Er hat mit der Stuttgarter Musikerin Gaisma deren neuestes Album „Motherland“ produziert, das um Themen kreist wie Heimat, Migration, Beziehungen oder die Suche nach Zugehörigkeit. Dazu bringt Gaisma eine speziell für die Theaterhaus Jazztage konzipierte Show auf die Bühne mit Hip-Hop, Rap, Neo-Soul & Clubsounds. Zwei Musikerinnen und zwei Tänzerinnen sind ebenfalls mit auf der Bühne.

Aus New York stammt die Wahlberlinerin Sorvina Carr. Die Sängerin bringt ihren Mix aus Jazz-Rap, Neo-Soul, Gospel und alternativem Hip-Hop zu den Theaterhaus Jazztagen -„hip hop infused with gospel, jazz, soul and prose“, energiegeladen, preisgekrönt. Sie gilt als eine der spannendsten jungen Stimmen in der Welt der Vokalistinnen. An ihrer Seite sind an diesem Abend außerdem die Sängerin Charlotte Colace, Drummer Jakob Hegner, Bassist Karl Kindermann und Keyboarder Elias O. Graversen.
red


Swingende Lebensfreude

Groove, Gemeinschaft, Teilhabe - dafür steht Groove Inclusion, die inklusive 27-köpfige Bigband aus dem Remstal. Musizierende mit und ohne Behinderung verbinden Jazz, Rock und Pop zu einem Sound, der Lebensfreude ausstrahlt, swingt und vor allem eines tut: Menschen zusammenführen. Besonders schön: Groove Inclusion war für den Deutschen Jazzpreis 2025 in der Kategorie Musikvermittlung und Teilhabe nominiert.

Am 5. April sorgen sie im Theaterhaus für ordentlich Groove und richtig gute Stimmung. Die Leitung hat Perkussionist Hans Fickelscher, außerdem mit dabei sind Arne Meerwein und Holger Bihr sowie als Gäste Matthias Schriefl, Christoph Beck, Eberhard Budziat und Veit Hübner.
red


Norwegische Wurzeln, neuer Spirit

Die norwegische Sängerin Rebekka Bakken präsentiert am 9. April bei den Theaterhaus Jazztagen ihr neues Album „Nord“. Erstmals singt sie darauf nahezu ausschließlich in ihrer Muttersprache und verbindet dabei spirituelle Hymnen und traditionelle Folk-Melodien mit neuen eigenen Songs - Tradition in Gegenwart verwandelt. Nach dem bei den Theaterhaus Jazztagen 2024 gefeierten „True North“-Abend erwartet das Publikum nun abermals ein Live-Erlebnis zwischen Jazz, nordischer Melancholie und warmen Grooves unter dem Motto „Norwegian Tradition in my Way“. An Rebekka Bakkens Seite sind Stein Austrud an den Keys, Eivind Aarset an der Gitarre, Svein Schultz am Bass und Rune Arnesen an den Drums.
red

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Im Zeichen der Tastenkunst

Der Brasilianer Amaro Freitas, der in einem Vorort von Recife aufwuchs, erregte schon in seiner Jugend als „,Wunderkind“ großes Aufsehen. Seine Debütalben wurden rasch international bekannt; es hieß, er habe „einen Zugang zum Keyboard entwickelt, der schlicht einzigartig ist“. Auch in der Elbphilharmonie hat er begeistert. Am 5. April spielt er die erste Hälfte des Doppelkonzertes. In der zweiten geht es um die Musik von Keith Jarretts legendärem „American Quartet“. Auf der Bühne: Reid Anderson, Dave King, Chris Potter und Craig Taborn an - bekannt als The Bad Plus feat. Chris Potter & Craig Taborn. Erwartet werden darf ein Abend voll musikalischem Dialog, elektrisierender Improvisation und emotionaler Tiefe.
red


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