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Voll auf dem Holzweg

Ein Team, geprägt von Zusammenhalt, Nachwuchsförderung mittels Ausbildung und der Nachfolger, der die Zimmerei Georg Frick übernehmen soll, steht ebenfalls in den Startlöchern: Die Zukunft ist in Holz geschnitzt.

Voll auf dem Holzweg

Das Team der Zimmerei Georg Frick – sie sind mit Leib und Seele bei der Arbeit. Foto: Zimmerei Georg Frick/Zimmerei Georg Frick / Bearbeitung: Schlösser

Georg Frick lebt seit nunmehr 30 Jahren Tag für Tag seine Berufung. „Für mich ist es der schönste Beruf, den es gibt. Besonders freue ich mich darüber, dass auch alle meine Mitarbeiter so denken. Handwerklich tätig sein, immer eine Lösung finden, und am Ende des Tages stolz sein auf die eigene Arbeit, das treibt uns an“, erzählt er. Sein Team besteht aktuell aus 15 Mitarbeitern, darunter vier Zimmerermeister, vier Vorarbeiter und zwei Auszubildende – davon sind einige seit Jahrzehnten im Unternehmen. Unter anderem Michael Pfisterer: „Als einer der dienstältesten Mitarbeiter, mit einer über 25-jährigen Betriebszugehörigkeit, kann ich sagen, dass wir in einem sehr abwechslungsreichen Aufgabengebiet arbeiten. Hier können wir unsere langjährige Erfahrung sowie unsere Kreativität mit einbringen und stellen auf dem Bau oftmals eine Schnittstelle zu vielen anderen Gewerken dar.“Des Weiteren erzählt Pfisterer: „Bei uns herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Die Zusammenarbeit unter den Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll und wertschätzend. Diese wird durch verschiedene Betriebsausflüge mit Bezug zum Zimmereigeschäft weiter gestärkt. Der tägliche Kundenkontakt macht die Arbeit zu etwas Besonderem. Zufriedene Kunden und ein Blick auf das Erarbeitete am Ende des Arbeitstages geben den Anstoß das nächste bevorstehende Projekt motiviert anzugehen.“

Nachwuchs im Handwerk: Die Zimmerei Georg Frick ist übrigens ein Ausbildungsbetrieb und will damit jungen Menschen, die Vielseitigkeit dieses Handwerksberufs näherbringen. „Der Beruf des Zimmerers wird immer relevant bleiben, Holz hat Zukunft“, so Georg Frick. „Wir sind stets offen für begeisterten Nachwuchs und viele Helfer, die wir für die heutigen und zukünftigen Projekte interessieren können. Das heißt konkret handwerkliche Begabte, die gerne draußen arbeiten und mit uns anpacken wollen.

Und junge Menschen, die eine Ausbildung als Zimmerer oder Zimmerin machen möchten.“ Die aktuellen Projekte bei Frick reichen vom Dachstuhl über die Fassade, vom Neubau über die Sanierung bis zu kleinen und größeren Reparaturarbeiten. Das bedeutet: Es gibt immer etwas zu tun und jedes erfolgreiche Projekt ist nur mit Hilfe engagierter Mitarbeiter zu stemmen.

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Manuel Frick ist der Neffe von Georg Frick. Er steht bereits als Nachfolger in den Starlöchern und soll das Unternehmen in Zukunft leiten.. Foto: Roman Stöppler/Roman Stoeppler

Was Interessierte mitbringen sollten: „Zunächst ist ein ganzheitliches Verständnis für Bauprojekte wichtig – denn unsere Aufgabe ist es, die Planung und die Vorstellungen des Bauherren zu verstehen. Das kann man lernen, aber eine gewisse ‚Grundveranlagung’ wäre gut. Denn nur dann können wir passgenaue Lösungen schaffen. Das heißt Zuhören, Verstehen und im Zweifel Nachfragen.“

Außerdem sei Freude an der körperlichen Arbeit und Leidenschaft für den Werkstoff Holz wichtig. Auch eine grundsätzliche handwerkliche Begabung sollte vorhanden sein. Menschen anzuleiten und einen respektvollen, wertschätzenden Kundenkontakt zu pflegen, ist ebenfalls relevant. Stellenangebote finden sich auf der Website://www.zimmerei-frick.com/mitarbeiten/unsere-stellen/

„Bei uns herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Die Zusammenarbeit unter den Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll und wertschätzend.“

Michael Pfisterer, Langjähriger Mitarbeiter

Einen Blick in die Zukunft wirft Georg Frick mit völliger Gelassenheit. Denn nicht nur der Rohstoff Holz wird weiterhin boomen und bleibt zukunftsweisend, wie er mitteilt, sondern auch der künftige Nachfolger für sein Unternehmen ist bereits am Start: sein Neffe Manuel Frick. Er ist gelernter Industriemechaniker/-techniker (Maschinenbau) und seit 2015 ist im Unternehmen seines Onkels tätig. Hier hat er seine Zimmerer-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, seinen Meister gemacht, und er ist zudem zertifizierter Gebäudeenergieberater. „Manuel ist genau so ein Fan von allem, was mit Holz zu tun hat, wie ich. Es macht mich sehr stolz, dass er das Unternehmen weiterführen will. Aktuell arbeitet er sich in zukünftige Arbeitsgebiete ein.“

Manuel Frick weiß ganz genau, warum er mit vollem Einsatz arbeitet: „Abwechslungsreiche Aufgaben in einem starken Team – darum lohnt es sich bei Frick zu arbeiten“. Tatjana Eberhardt

Die Ausbildung

Zimmerer/Zimmerin

Die Ausbildung zum/zur Zimmerer/ Zimmerin dauert insgesamt drei Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht notwendig, auch mit einem Hauptschulabschluss kann die Ausbildung gestartet werden. Wer jedoch einen Abiturabschluss hat, kann diese auf zwei Jahren verkürzen. Auszubildende lernen in ihrem Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule alles zu Themen wie Treppenbau, Bodenbelag, Decken, Dämmung bis hin zu Fachwerk- und Dachsanierungen, Restauration als auch Massivholzhausbau und Holzrahmenbau. Ausbildungsinhalte sind das Entwerfen und Bauen von Holzkonstruktionen aller Art und welche Materialien und Maschinen dafür notwendig sind. Ebenso ist es wichtig, technische Zeichnungen und Pläne lesen zu können. Die Aufträge werden übrigens immer in enger Absprache mit den Kundinnen und Kunden realisiert. te

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