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„Ich würde nichts anders machen ...“

Die Zimmerei Georg Frick feiert 30-jähriges Bestehen. Gründer und Geschäftsführer Georg Frick erzählt, wie alles begann im Jahr 1992.

„Ich würde nichts anders machen ...“

Da kommt Nostalgie auf: Georg Frick pachtete im Jahr 1992 seine erste Halle mitten im Ort Flacht, um mit seinem Unternehmen durchstarten zu können. Foto: z/Zimmerei Georg Frick

Georg Frick, Gründer und Geschäftsführer der Zimmerei Georg Frick, war gerade mal 27 Jahre alt, als er unternehmerisch tätig und sich selbstständig als Zimmerer machte. „Ich wusste nach meiner dreijährigen Ausbildung zum Zimmerer im Unternehmen Schach in Leonberg und meinem erfolgreichen Meisterabschluss sofort, dass ich gerne selbständig in diesem klassischen Handwerksberuf arbeiten möchte. Mich hat der Rohstoff Holz bereits von klein auf fasziniert – ich werkelte, bastelte und sägte Holzteile ohne Ende – ich musste meine Leidenschaft zum Beruf machen. Vor allem Arbeiten am Dachstuhl interessierten mich sehr. Auch mit der Kluft, die Zimmerer tragen, konnte ich mich sofort identifizieren“, erzählt Georg Frick. „Mein Vater hat mir quasi die Selbstständigkeit vorgelebt, er hatte sich auf Ersatzteile für Landmaschinen spezialisiert. Dieser Umstand motivierte mich, es ihm gleichzutun.“

So kam es im Jahr 1992 dazu, dass der damals 27-Jährige das Unternehmen Zimmerei Frick gründete. Er spezialisierte sich auf alle Themen dieses klassischen Handwerksberufs wie dem Dachstuhl, Dacheindeckungen, Fassaden, Treppen, An- und Umbauten, Dachfenster, Carports, Pergolen. Dafür pachtete er mitten im Ort Flacht eine Halle, stellte einen Mitarbeiter ein, und erhielt kurz darauf seinen ersten Auftrag in unmittelbarer Nähe – der Ausbau eines Dachstuhls.

„Mit steigender Auftragslage wurde der Standort schnell zu klein. Mein Ziel war es außerdem, ein eigenes Grundstück zu kaufen.“

Georg Frick, Gründer der Zimmerei Georg Frick

„Wir starteten zu zweit ganz spartanisch mit Handmaschinen. Es war eine unglaublich aufregende Zeit für mich und ich konnte es kaum erwarten, meine Fähigkeiten und mein Wissen in die Tat umzusetzen. Ich musste natürlich alles selbständig abwickeln: von der Kundenbetreuung, der Besichtigung des Objekts bis hin zur Angebotserstellung und letztlich der Umsetzung. Da mehr Maschinen erforderlich waren, fragte ich bei der Bank nach einem Kredit an, der mir glücklicherweise genehmigt wurde. So konnte ich das Unternehmen weiter ausbauen“, so der Zimmerermeister.

„Ich würde nichts anders machen ...“-2
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„Mit steigender Auftragslage wurde der Standort in der Ortsmitte schnell zu klein“, erzählt er weiter. „Mein Ziel war es außerdem, ein eigenes Grundstück für das Unternehmen zu kaufen.“ So kam es, dass Georg Frick im Jahr 2000 ein Hauseck weiter – im Industriegebiet Im Neuenbühl, ebenfalls in Flacht gelegen, einen neuen Standort wählte. Dieser ist bis heute der Unternehmenssitz. „Ich muss allerdings dazu sagen“, sagt er, hält kurz inne und lacht auf. „Ich dachte, ich müsste ‚nur‘ die ersten fünf Jahre richtig Gas geben, sodass das Geschäft richtig anläuft. Gas zu geben ist jedoch Tag ein Tag aus – selbst nach 30 Jahren – angesagt. Das war vielleicht etwas naiv, aber da dieser Handwerksberuf so vielfältig ist und immer neue Herausforderungen birgt, geht der Spaß an der Arbeit nie verloren. Und ich muss sagen, ich habe es bis heute nicht bereut und würde nichts anders machen.“ Tatjana Eberhardt

Unternehmensdaten

Zimmerei Georg Frick
Im Neuenbühl 2
71287 Weissach (Flacht)
Tel.: 070 44/323 37
mail@zimmerei-frick.com
www.zimmerei-frick.com

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