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Stuttgart lokal

GHV/VDF in Bad Cannstatt: Auf ein Wort

Achim Barth Vorsitzender des GHV/VDF: Zulassung E-Autos - Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart nicht schafft, Zulassungsprozess in Waiblingen dauerte 30 Minuten

Von Achim Barth Vorsitzender des GHV/VDF in Bad Cannstatt
Von Achim Barth Vorsitzender des GHV/VDF in Bad Cannstatt

Vor vier Wochen habe ich hier geschrieben, dass es die Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart nicht schafft, innerhalb von drei Wochen ein Auto zuzulassen. Das war zu dem Zeitpunkt ärgerlich, da das Auto beim Händler im Hof stand und nicht genutzt werden konnte, mehr aber auch nicht. Doch die Warterei nahm leider kein Ende. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein E-Auto. Gewerblich genutzte E-Fahrzeuge wurden noch bis zum 31. August 2023 vom Staat gefördert, mit satten 4500 Euro. Stichtag für diese Förderung war aber nicht das Kaufdatum, sondern das Datum der Zulassung.

Wer also sein E-Auto am 31. August 2023 zugelassen hat, bekam noch 4500 Euro Förderprämie. Wer das erst am 1. September 2023 getan hat, der hat leider Pech gehabt. Beim Monopoly heißt dass dann gehe nicht über Los, ziehe keine 4500 Euro ein“. Sie können sich nun schon vorstellen was kam. Der 31. August rückte näher - und das Auto war noch immer nicht zugelassen. Ich hielt dann Rücksprache mit dem Autohaus und dem Zulassungsdienstleister und es wurde Ende August klar, die Zulassung bis zum 31. August wird in Stuttgart nicht funktionieren. Schade Marmelade. Pech gehabt. Oder anders gefragt, wie dysfunktional muss eine öffentliche Verwaltung eigentlich sein, bis die Verantwortlichen das zur Chefsache erklären? Ich hatte zum Glück einen Plan B in der Hinterhand. Ich habe noch eine Firma mit Sitz im Rems-Murr-Kreis. Die hat nun zwar ein Auto mehr in den Büchern stehen, aber die Förderung konnten wir retten. Übrigens. Der Zulassungsprozess in Waiblingen dauerte 30 Minuten.

Aber was solls! Am 22. September ist Volksfest-Eröffnung. Da treffen sich die regionalen und überregionalen Politiker und Spitzenbeamte wieder zum fröhlichen„ein Prosit der Gemütlichkeit“ und erzählen in lauwarmen Bierzeltreden davon, dass wir ja im besten Deutschland aller Zeiten leben.

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