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Finanzen

Werben auch in Krisenzeiten: Steuerberater unterstützen

Mit der Überbrückungshilfe III lassen sich Marketing-und Werbemaßnahmen zum Teil finanzieren

Wer einen Antrag auf Überbrückungshilfe III stellen möchte, sollte einen Steuerberater zu Rate ziehen. Foto: frei

14.04.2021

Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Lockdown, Kontaktbeschränkungen, erhöhte Hygienekonzepte: Die notwendigen und gleichzeitig existenzbedrohenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie führen bei den Geschäften zu großen Umsatzeinbußen. Doch es gibt trotzdem Grund zum Optimismus. Denn die sogenannten Überbrückungshilfen können Umsatzeinbußen wieder ausgleichen.

Auch Kosten für Marketing- und Werbemaßnahmen können zum Teil mit der Überbrückungshilfe III finanziert werden. Das bedeutet: Werbung kann sich auch in Krisenzeiten lohnen und ist ein wichtiges, wenn nicht sogar noch bedeutenderes Instrument als in normalen Zeiten, um auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn gerade jetzt fällt Werbung auf – egal ob online oder im Printformat. Die Überbrückungshilfe III unterstützt Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

DER STEUERBERATER STELLT DEN ANTRAG

Der Förderzeitraum umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler mit Sitz oder Betriebsstätte im Inland. Die Gründung muss vor dem 1. Mai 2020 erfolgt sein. Generell gilt: je höher der Umsatzausfall, desto höher die Überbrückungshilfe. Die prozentuale Unterstützung hängt also vom Umsatzrückgang ab. Unternehmen erhalten 90 Prozent ihrer Fixkosten erstattet, wenn der Umsatz um mehr als 70 Prozent eingebrochen ist, 60 Prozent, wenn wenigstens 50 Prozent Rückgang vorliegen und 40 Prozent, sollte der Umsatz zwischen 30 und 50 Prozent zurückgegangen sein.

Zu den förderfähigen Fixkosten gehören nicht nur Miete und Bürokosten, sondern auch Grundsteuern, die Kosten für den Steuerberater, der den Förderantrag stellt, Kosten für Personal oder Hygienekonzepte, Digitalisierung sowie Marketing- und Werbekosten. Wichtig: Die genannten Kosten müssen auch für das Geschäftsjahr 2019 nachgewiesen werden können. red