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So packen Sie Geschenke nachhaltig ein

Tannenzweige, Stoffbänder, Einmachgläser: Mit etwas Kreativität und Dingen, die wir schon zu Hause haben, lassen sich Geschenke umweltfreundlich verpacken. So geht's.

So packen Sie Geschenke nachhaltig ein

Mit nachhaltigen Geschenkverpackungen kann man kreativ sein - und schont auch noch die Umwelt. Foto: dpa-tmn/Franziska Gabbert

Weihnachten steht vor der Tür, doch die Freude am Schenken bringt meist auch eine Menge an Verpackungsmüll mit sich. „Wir ersticken in Müll und Plastik“, sagt Mareike Hermann von der DIY Academy und erklärt, dass besonders zu Weihnachten die Müllberge deutlich ansteigen. Doch es geht auch anders: Mit nachhaltigen Geschenkverpackungen können Sie die Umwelt schonen und kreativ werden.

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5 kreative Verpackungstipps
Material sammeln: Mareike Hermann empfiehlt, Verpackungsmaterialien das ganze Jahr über zu sammeln: „Das kann von Paketen kommen oder das Papier, das man zum Einschlagen benutzt, auch von Schuhen oder edlen Klamotten, die in transparentem Papier eingepackt sind“, sagt sie. 

Selbst Klopapierrollen oder Käse-Holzschachteln können zu Verpackungen werden. Geschenkpapier wiederverwenden: Hochwertiges Geschenkpapier kann aufgerollt und erneut genutzt werden. Wichtig: Dafür muss es beim Auspacken vorsichtig behandelt werden - trotz Vorfreude also bitte nicht aufreißen. 

Einmachgläser: Alte Marmeladen oder Gurkengläser eignen sich vor allem für kleinere Geschenke. Und sie können aufgehübscht werden: „Man kann die Deckel gestalten, etwa mit Keks-Ausstechern oder Figuren wie einem goldenen Hirsch“, so Mareike Hermann. 

Naturmaterialien: Auf der Suche nach einer passenden Deko kann eine kleine Runde durch den Garten helfen. „Ein langweiliges Paket kann man einfach mit Tannenzweigen oder Tannenzapfen verschönern“, rät Mareike Hermann. 

Stoffe und Upcycling von Kleidung: Stoffbänder sind langlebige Alternativen zu Kunststoffbändern. Oder man verpackt das Präsent gleich ganz in Stoff: Geschirrhandtücher oder Kopfkissenbezüge können gleichzeitig als Verpackung und Geschenk dienen. Socken eignen sich für kleine Geschenke. Eine Upcycling-Idee: „Bei kaputten Jeans kann man das Hosenbein abschneiden, das Geschenk darin verstecken und zu einem Bonbon verschnüren“, schlägt Mareike Hermann vor.



dpa/tmn


Ein Extra-Hauch von Weihnachten: Glühwein mit Tonkabohne

Was wäre eine Adventszeit ohne Glühwein? Damit das Geschmackserlebnis perfekt ist, lohnt es sich, das wärmende Getränk selbst zuzubereiten.

Nichts wärmt so schön von innen wie Glühwein. Im Dezember kann man ihn daher auf jedem Weihnachtsmarkt kaufen. Selbst gemacht schmeckt er oft noch mal so gut.
Entscheidend ist, was drinsteckt. Zimt, Nelken, Sternanis und Orangensaft sind die Grundzutaten bei fast jedem Glühwein-Rezept. Dieses enthält aber darüber hinaus eine besondere Zutat: die Tonkabohne. Ihr herber, süßlicher Geschmack erinnert an Vanille, Mandeln und Karamell und gibt dem Glühwein eine ganz besondere Note. 

Die wichtigste Zutat ist und bleibt allerdings ein guter Wein. Daher gilt: Je besser der verwendete Wein, desto besser am Ende auch der Glühwein. 

Zutaten für 4 Portionen
-750 ml Rotwein (trocken)
- 1/2 Tonkabohne
- 8 Gewürznelken
- 3 Stangen Zimt
- 3 Sternanis
- 1 Orange
- 6 EL Akazienhonig 

Zubereitung
1. Den Wein in einen Topf füllen. Die Tonkabohne fein reiben, mit den anderen Gewürzen zum Wein geben und bei kleiner Temperatur erhitzen (nicht kochen).
2. Die Orange auspressen und mit dem Honig in den Wein rühren.
3. Den Glühwein etwa 20 Minuten auf niedrigster Stufe ziehen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb gießen und direkt servieren.


dpa/tmn


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