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Neues Fitnessstudio der Stadtbezirk Wangen: Fitter werden im SportHub

Vereinseigenes Trainingszentrum an der Kesselstraße: Moderner Holzhybrid-Bau, smarte EGYM-Geräte mit 3D-Analyse, Saunabereich, Outdoor-Angebote und Calisthenics-Park für Mitglieder & Wellpass-Nutzende

Neues Fitnessstudio der Stadtbezirk Wangen: Fitter werden im SportHub

Der SportHub ist vor vier Wochen eröffnet worden, der Trainingsbetrieb ist gut angelaufen. Foto: Jürgen Brand

Der Stadtbezirk Wangen hat ein neues Fitnessstudio. Der SportHub an der Kesselstraße ist aber nicht irgendeine weitere Filiale der vielen bundesweiten Studio-Ketten, sondern das erste vereinseigene Studio in Wangen. Die SportKultur Stuttgart (SKS) hat knapp sieben Millionen Euro in den auffälligen Holzhybrid-Bau investiert und damit gleichzeitig ein neues Vereinszentrum für seine fast 3000 Mitglieder geschaffen. Damit wird das Gebiet an der Kesselstraße, wo gleich gegenüber auch die Stadtwerke ihren Sitz haben, weiter aufgewertet und die Sportkultur selbst hat einen neuen, vorzeigbaren Mittelpunkt.

„Ich denke, wir haben einen ganz guten Start hingelegt“, sagt Stephan Gunser rund vier Wochen nach der offiziellen Eröffnung des SportHub. Der 31-jährige ist Bereichsleiter Erwachsenensport in der Sportkultur und leitet den SportHub. Gunser ist durch und durch mit dem Thema Sport verbunden. Abitur hat er am Wirtemberg-Gymnasium in Untertürkheim auf der anderen Seite des Neckars gemacht, das auch eine der Eliteschulen des Sports in Stuttgart ist. Es folgte ein Sportmanagement-Studium an der Macromedia-Hochschule in Bad Cannstatt, seinen passenden Master-Abschluss dazu machte er in Jena. Im Oktober 2023 begann er ein duales Studium Sportwissenschaft und Training, das nach wie vor läuft.

Unternehmen aus der Region

Der Sportexperte war so schon früh in das SportHub-Projekt involviert, Anfang 2025 übernahm er die Leitung, als seine Vorgängerin in Mutterschutz ging. Zu tun haben er und sein Team in der Startphase genug. Aktuell arbeiten sie noch die weit mehr als 100 Voranmeldungen mit Probe- und Einführungstrainings ab. Zu seinen Aufgaben gehören aber auch die Personalplanung, die Kursorganisation, das Funktionieren und auch die Weiterentwicklung der hochmodernen Trainingsgeräte. Aktuell wartet er beispielsweise auf die zu den EGYM-Geräten passende App, die bei Apple noch im Genehmigungsverfahren hängt.

Analyse per 3D-Technologie

Stephan Gunser leitet den SportHub. Foto: Jürgen Brand
Stephan Gunser leitet den SportHub. Foto: Jürgen Brand

Wer im SportHub fitter werden will, darf keine Berührungsängste mit durch und durch smarten Trainingsgeräten haben. Zum Start wird das neue Mitglied - Voraussetzung sind eine Mitgliedschaft im Verein und eines der SportHub-Angebotspakete oder eine Wellpass-Mitgliedschaft - per 3D-Technologie analysiert. Eine Kniebeuge mit hochgereckten Händen - Squat genannt - reicht, schon erfährt die Sportlerin oder der Sportler, inwieweit das reale Alter und das Bio-Alter korrelieren. Das kann manchmal eine unangenehme Info sein oder motivierend für kontinuierliches Training wirken. 

Diese und weitere Daten wie Größe oder Gewicht werden auf einem Chip-Armband, dem Transponder, gespeichert und bilden die Basis für das individuelle Trainingsprogramm, das Gunser und sein Team dann zusammenstellen. Das Armband bekommt jeder, der im SportHub trainieren will und ist unverzichtbar. Es wird am Eingang zur Registrierung benötigt, öffnet den Spind im Umkleidebereich, dient als Zahlungsmittel am Kaffeeautomaten oder für Getränke, Wasser ist allerdings inklusive. Und: Die EGYM-Geräte stellen sich automatisch auf die Maße und Ziele der Trainierenden ein, bevor sie dort mit dem Training beginnen. 

Die entsprechend angepassten Trainingseinheiten werden leicht verständlich auf Monitoren an den Geräten begleitet. Durch dieses System werden falsche Einstellungen an den Geräten oder die fehlerhafte Ausführung der Übungen und damit das Verletzungsrisiko deutlich reduziert. Die Fortschritte werden auf dem Transponder gespeichert und können künftig in der App angezeigt werden. Bei den Trainingsangeboten kooperiert die Sportkultur mit Wellpass und Urban Sports Club. Wer beispielsweise über seinen Arbeitgeber Wellpass-Mitglied ist, kann die Trainingsbereiche und Kurse im SportHubnutzen, Urban Sports Club-Mitgliedern stehen ausgewählte Kurse zur Verfügung.

Unternehmen aus der Region

Training unter freiem Himmel

Das Training an den Geräten - für Fortgeschrittene steht ein Freihantelbereich zur Verfügung - wird durch ein umfangreiches Kursangebot vervollständigt. Aktuell gibt es pro Woche etwa 25 Kurse, egal ob Qi Gong, Yoga, Zumba, Fitnessboxen, Jumping oder Cycling. Zum Reha-Sportangebot der Sportkultur gehören acht Orthopädie- und zwei Herzsportkurse. Die Kurse finden in den neuen Kursräumen im SportHub statt, es gibt auch einen Kursbereich unter freiem Himmel. Nach dem Sport können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem kleinen Saunabereich entspannen.

Ergänzt wird das Sportangebot durch einen frei zugänglichen Calisthenics-Park auf dem Außengelände, der schon gern und viel genutzt werde, wie Stephan Gunser beobachtet. Eine Besonderheit im SportHub ist die Kaltlufthalle, eine überdachte Sportfläche mit Korkboden, der die Gelenke schont. Die Halle kann beispielsweise für Fußball, Basketball oder Pickleball gemietet werden. Die Preise dafür sind bewusst niedrig gehalten: Nicht-Mitglieder zahlen 25 Euro die Stunde, Mitglieder weniger. Jürgen Brand 

https://sks-sporthub.de/ 


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