Im August werden die Bauarbeiten für die Hauptradroute 2 zwischen Wangen und Hedelfingen fortgesetzt. In diesem zweiten Bauabschnitt wird die Radfahrstrecke zwischen den Otto-Konz-Brücken und dem Hedelfinger Platz hergestellt. Die Arbeiten werden nach Angaben der Stadt voraussichtlich bis Herbst 2024 dauern.
Die Hauptradroute 2 soll einmal von der Stuttgarter Innenstadt über Stuttgart-Ost und Wangen nach Hedelfingen führen. Der erste Bauabschnitt dafür begann im Oktober 2021, wesentliche Bestandteile waren der Bau der beiden Kreisverkehre an der Hedelfinger Straße und der Kesselstraße. Gleichzeitig wurden zwischen Wangener Marktplatz und dem Abzweig Otto-Konz-Brücken Radschutzstreifen eingerichtet und die zulässige Höchstgeschwindigkeit in dem Bereich auf 30 Stundenkilometer reduziert.
Der zweite Bauabschnitt, der Anfang August begonnen werden soll, beinhaltet eine ganze Reihe von Veränderungen. Zwischen Otto-Konz-Brücken und Hedelfinger Platz werden dann auf beiden Seiten Radfahrstreifen eingerichtet. Gleichzeitig werden die Gehwege verbreitert und elf neue Baumstandorte angelegt. Etwa auf der Hälfte der Strecke wird laut Pressemitteilung der Stadt ein sogenannter Doppelwender gebaut. Er soll die wegfallenden Fahrmöglichkeiten im Einmündungsbereich Heiligenwiesen ausgleichen. Außerdem werden im Bereich des Wenders neue Fußgängerüberwege über die Hedelfinger Straße geschaffen. Die bestehenden Fußgängerampeln an der Stadtbahnhaltestelle Hedelfinger Straße - Bürocampus Wangen und im Bereich Heiligenwiesen werden entfernt und durch weitere Fußgängerüberwege ersetzt. Die Haltestelle wird auch einen zweiten Zugang bekommen. Der dritte und letzte Bauabschnitt für die Hauptradroute zwischen Stuttgart-Ost und Hedelfingen sieht die Umgestaltung der Ulmer Straße zwischen Wangener- und Landhausstraße in Stuttgart-Ost und Inselstraße in Wangen vor. Wenn die Arbeiten wie geplant bis Ende 2025 abgeschlossen sind, wird - nach vielen Diskussionen auch im Wangener Bezirksbeirat “eine durchgehende und sichere Radverkehrsführung auf zirka drei Kilometern Länge zur Verfügung stehen“, so die Stadt. Die Kosten dafür sind mit rund zwölf Millionen Euro veranschlagt. Jürgen Brand