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Schmutzfink oder Putzteufel?

ADAC gibt Tipps zur Autowäsche im Winter - was man zum Thema wissen sollte, damit alles tipptopp aussieht.

Schmutzfink oder Putzteufel?

Wie viel Reinigung soll es denn sein? Foto: Colourbox

ADAC gibt Tipps zur Autowäsche im Winter – was man zum Thema wissen sollte, damit alles tipptopp aussieht.

Altes Laub, Matschpfützen oder Schneereste hinterlassen im Winter ihre Spuren an vielen Fahrzeugen. Eine gute Autowäsche schafft hier Abhilfe, doch wie häufig sollte man sein Auto im Winter tatsächlich waschen? Der ADAC erklärt, worauf bei kalten Temperaturen geachtet und wann die Waschanlage gemieden werden sollte.

Wie oft ist genug?

Wie häufig ein Fahrzeug gewaschen werden sollte, hängt vom persönlichen Sauberkeitsempfinden ab. Prinzipiell kann ein Auto im Winter genauso häufig gewaschen werden, wie während der Sommermonate. Aufgrund des schlechteren Wetters und der häufig nassen Straßen wird das Auto im Winter jedoch meist schneller dreckig.

Wann sollte die Waschanlage gemieden werden?

Bei extremen Minustemperaturen von unter –10 Grad Celsius sollten Autofahrer auf eine Fahrt in die Waschstraße verzichten. „Bei großen Temperaturschwankungen werden Lack sowie Gummi- und Kunststoffteile besonders stark strapaziert“, erklärt Piero Scazzi, Technikexperte des ADAC Hessen-Thüringen. Wenn warmes Wasser auf die zuvor noch eiskalten Oberflächen trifft, kann das den Lack belasten. Bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes sollten nach der Wäsche zudem die Gummidichtungen der Türen getrocknet werden, damit diese nicht anfrieren.

Welches Waschprogramm ist sinnvoll?

Wichtig: Vor der Einfahrt in die Waschanlage müssen alle Reste von Schnee und Eis entfernt werden. Diese werden sonst von den Bürsten wie Schmirgelpapier über den Lack gezogen.

Grundsätzlich gilt: Ein normales Grundprogramm reinigt das Fahrzeug ausreichend. Premiumwaschgänge können unter Umständen ein besseres Reinigungsergebnis und einen länger anhaltenden Schutz bieten. Letztlich bestimmen die persönlichen Vorlieben des Autobesitzers, welches Programm sie ihrem Fahrzeug gönnen. Bei grober Verschmutzung ist eine gründliche Vorwäsche essenziell.

Wird der Autolack durch das Streusalz angegriffen?

„Einwandfreie Lackoberflächen kommen mit gröberem und stärkerem Dreck gut zurecht“, so Piero Scazzi. „Auch der Unterbau eines Fahrzeugs hat in der Regel keine Korrosionsprobleme: Durch werkseitige Hohlraumversiegelungen, verbesserten Unterbodenschutz und den Einsatz von Kunststoffabdeckungen sowie verzinkten Blechen ist das eher ein Problem der Vergangenheit.“ Anders sieht das allerdings bei beschädigten Lackoberflächen (Kratzer, Ablösungen) aus, hier kann Streusalz korrosionsfördernd wirken. Vor und nach der Wintersaison empfiehlt es sich daher, Lack und Unterbodenschutz auf Beschädigungen zu kontrollieren.

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Was gilt es noch zu beachten?

Vor der Einfahrt in die Waschanlage sollten Autofahrer die Hinweise des Waschanlagenbetreibers, die meist groß angeschrieben am Einfahrtstor stehen, beachten. Das ist auch wichtig, falls in der Waschanlage ein Schaden am Fahrzeug entsteht. red/ADAC


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