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Ein Wohlfühlatmosphäre für den Kunden schaffen

Patricia Neuwirth führt den Friseursalon „Scherenqueen“

Ein Wohlfühlatmosphäre für den Kunden schaffen

Friseurmeisterin Patricia Neuwirth und ihr Team machen gerne telefonisch Termine mit ihren Kunden aus. Foto: wk

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Im November 2018 hat Patricia Neuwirth den Friseursalon von Gerhard Scheeff in der Kirchstraße 17 in Rutesheim übernommen. Die heutige Friseurmeisterin, die einst ihre Ausbildung bei Friseur Scheeff gemacht hat, zog es für den Meisterbrief nach Konstanz an den Bodensee. Mit dem Meisterbrief in der Tasche entschied sie sich, eine Zeit lang am Bodensee zu bleiben, sammelte Erfahrungen als Fachtrainerin, als Artist auf Bühnenshows und entdeckte ihre Begeisterung fürs Hochstecken.
   

Im Juni 2019 wurde der Salon umgebaut. Dabei hatte die 32-jährige Friseurmeisterin genaue Vorstellungen, wie ihr Salon aussehen soll. „Ich wollte, dass die Räumlichkeiten eine warme Atmosphäre ausstrahlen und gemütlich wirken.
  

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Patricia Neuwirth hat den Friseursalon von Gerhard Scheef übernommen. Foto: wk

Man soll reinkommen, sich wohlfühlen und abschalten können“, sagt sie. Ihr Gedanke war, dass sich die Kunden eine Auszeit in ihrem Salon gönnen. „Manche Kunden kommen in der Mittagspause zu uns, da sollen sie Kraft tanken können“, wünscht sich Patricia Neuwirth. Wichtig ist ihr, dass es zwischen dem Kunden und der Friseurin eine Basis gibt. Das gehe nur, wenn man als Friseurin zuhören könne und man Zeit für den Kunden hat, weiß die Friseurmeisterin.

Seit der Wiedereröffnung trägt der Friseursalon auch einen neuen Namen. Er heißt jetzt „Scherenqueen“. Die Meisterin beschäftigt drei übernommene Friseurinnen und eine Quereinsteigerin. Gerne würde die Meisterin interessierte junge Menschen im Friseurberuf ausbilden.
   
  

„Als ich mich entschieden habe, Friseurin zu werden, da wollte ich auch den Meisterbrief und einen eigenen Laden haben“, erinnert sich Patricia Neuwirth, die in Gebersheim aufgewachsen ist. Ursprünglich hatte sie ein anderes Berufsziel im Blick: Sie wollte bei ihrem Vater im Betrieb lernen. Zwischen dem Maler- und Lackiererberuf ihres Vaters und ihrem eigenen sieht sie Parallelen: „Man ist kreativ und hat direkt mit Menschen zu tun“, sagt Patricia Neuwirth über zwei Aspekte, die für sie von großer Bedeutung sind. Außerdem arbeite man in beiden Berufen mit Farben und man sehe das Ergebnis, was herauskommt und was bleibt. „Ich wollte etwas Handwerkliches machen und Kontakt zu Menschen haben,“ betont sie. Durch ein Schulpraktikum ist sie auf den Friseurberuf gestoßen. Danach stand eindeutig fest, was sie werden möchte.
  

Tatkräftige Unterstützung bekommt Patricia Neuwirth von ihrer Familie. So arbeitet ihre Mutter im Friseursalon mit. Ihr Vater und ihr Bruder haben nach ihren Ideen im vergangenen Jahr den Umbau der Räumlichkeiten umgesetzt. wk