Spaß und Freude stehen beim Sommerferienprogramm ab 25. Juli im Vordergrund. Gleich am Donnerstag ist ein Ausflug zum Killesberg Stuttgart geplant. Treffpunkt ist 10 Uhr am Jugendtreff Rutesheim für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Maximal 20 Kinder können daran teilnehmen. Veranstalter ist der Jugendtreff Rutesheim.
Eine tolle Sache ist auch am Montag und Dienstag, 29. und 30. Juli, vorgesehen. Die Outdoorkidz veranstalten ein Improvisationstheater im Wald. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr im Waldkindergarten Rutesheim, am Spielgelände Lerchenberg. Die Kosten für die beiden Tage betragen 44 Euro. Das Angebot ist geeignet für Jugendliche ab zwölf Jahren.
Wer sich fürs gesamte Programm in den Sommferien und Details interessiert, kann unter www.rutesheim.de/start/freizeit+_+kultur/ferienkurse nachschauen. Ohne Anmelden geht’s nicht: Die Anmeldung komplett ausgefüllt und unterschrieben bitte schnellstmöglich - bis spätestens Montag, 22. Juli - in den Rathaus-Briefkasten einwerfen oder per E-Mail senden an t.kilper@rutesheim.de. Redaktion
In und rund um den Flecken herum
Gefeiert wurde gerade eine ganze Menge. Aber Rutesheim tut auch für diejenigen etwas, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Dem Schwaben ist der Begriff „Flegga“ wohl vertraut. Genaugenommen ist es ein „Teekesselchen“, hat also zweierlei Bedeutungen: zum einen ärgert man sich, wenn ein „Flegga“ auf das weiße, frische Hemd unfreiwillig gekommen ist. Zum anderen geht man „in dr Flegga“, also in den Ortskern. Aber man höre und staune: auch der Norddeutsche kennt den Flecken als Ortsbezeichnung. Doch die echten „Flechenfeste“ scheint man tatsächlich vor allem in Württemberg zu feiern. So ist das Rutesheimer Fleckenfest schon wieder gut zwei Wochen vorbei, aber es hat alles gepasst: Bürgermeisterin Susanne Widmaier hat beim Fassanstich beherzt zugeschlagen, sodass das Bier aus dem Zapfhahn floss. In ihrer Begrüßungsrede betonte sie, wie stolz sie darauf ist, dass das Miteinander in Rutesheim so gut funktioniert und die beteiligten Vereine für die Rutesheimerinnen und Rutesheimer so ein schönes, lebhaftes und gemütliches Fest auf die Beine stellen. In diesem Jahr hatte übrigens der Musikverein die Federführung. Mit dabei waren auch wieder die internationalen Vereine, die vom Fleckenfest überhaupt nicht mehr wegzudenken sind. „Unser Miteinander ist uns sehr wichtig.“
Wie groß der Zusammenhalt in Rutesheim ist, zeigte auch eine Spendenaktion, die die Vereine, darunter auch der Verein der Selbständigen, organisiert hatten. Bekanntlich wurde die Post-Agentur Opfer von Trickbetrügern und hatte hohe Verluste zu verzeichnen. Mit der Spendenaktion soll das etwas aufgefangen werden.
Mit Gästen aus Italien
Gefeiert wurde auch im Stadtteil Perouse: Mit einem gut besuchten Gottesdienst startete am vergangenen Wochenende das Perouser Dorffest und damit auch die Feierlichkeiten zum 325. Jubiläum des Waldenserortes. Passend zum Anlass hielt Pfarrerin Karina Beck, die zweite Vorsitzende der Deutschen Waldenservereinigung, die Predigt.
Bürgermeisterin Susanne Widmaier und der Erste Landesbeamte Martin Wuttke begrüßten die Gäste und gratulierten zum Jubiläum. Auch Karina Beck hieß die Besucherinnen und Besucher im Namen der Deutschen Waldenservereinigung willkommen. Aus Perosa Argentina waren zu diesem besonderen Anlass Bürgermeisterin Nadia Brunetto und der ehemalige Bürgermeister Giovanni Laurenti angereist.
Verständnis, Empathie und Akzeptanz ist am Ende des Lebens vielleicht das Wichtigste, was es gibt. Gerade in den Sommermonaten, in denen manches – oft auch vollkommen zurecht – mal in den Hintergrund tritt, sollte man Menschen, die trauern oder die wissen, das sie den letzten Weg antreten werden, nicht allein lassen. „Es ist wichtig, dass die Betroffenen in ihrer Trauer nicht allein gelassen werden“, so Bürgermeisterin Susanne Widmaier. „Daher sind wir sehr froh, dass der Ambulante Hospizdienst Leonberg ein so umfangreiches Programm der Trauerbegleitung anbietet, zu dem auch unsere Rutesheimer Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich eingeladen sind.“ Das Hospiz Leonberg setzt bei seiner Arbeit in der Trauerbegleitung auf drei wesentliche Bausteine: das offene Trauercafé, die Trauergruppe oder Einzelgesprächen. Die Trauergruppe ist eine geschlossene Gruppe, in der auftauchende Themen intensiv bearbeitet werden. Nähere Infos zur Trauergruppe und zu den Einzelgesprächen erhält man bei Daniela John, unter Telefon 07152 3355204 oder per E-Mail an daniela.john@hospiz-leonberg.de.
Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für erwachsene Trauernde und findet jeden letzten Sonntag im Monat – das nächste am 27. Juli – statt, von 15 bis 17 Uhr, im Hospiz in Leonberg. Das Angebot steht allen trauernden Erwachsenen offen, unabhängig von Alter, Kultur und Religion. Redaktion