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Alles rund um klimafreundliche Wärme

Wärmewendewochen in Gerlingen und Ditzingen

Alles rund um klimafreundliche Wärme

Eine Wärmebildkamera zeigt, wo die Gebäudehülle nicht ausreichend wärmeisoliert ist und wo somit Schwachstellen sind. Foto: z

In Ditzingen und Gerlingen dreht sich von Montag, 7. Februar, bis Mittwoch, 23. Februar, alles rund um klimafreundliche Wärme. Schwerpunkt ist das Thema Heizen. Die Themenwochen „Außen kühl und Innen warm?! – Wärmewendewochen in Gerlingen und Ditzingen“ sind eine gemeinsame Aktion der Klimaschutzmanagements beider Städte mit dem Ziel, über Veranstaltungen und Beratung für die Thematik zu sensibilisieren.Schlafender Riese Wärme – wir verbinden Klimaschutz größtenteils mit erneuerbarem Strom. Dabei verursacht auch die Wärmeerzeugung deutliche Treibhausgasemissionen. „Es muss zu einer Wärmewende, weg von Öl und Gas, hin zu erneuerbaren Energien kommen. Immerhin werden in Baden-Württemberg noch über 80 Prozent der Heizungen in Wohngebäuden mit fossilen Energieträgern befeuert“, sagt Alexandra Graf, Klimaschutzmanagerin der Stadt Gerlingen. „Neben dem Einsatz erneuerbarer Wärme ist aber auch das Einsparen von Wärmeenergie ein entscheidender Faktor“, ergänzt Lena Neudorfer, Klimaschutzmanagerin der Stadt Ditzingen.

Maßnahmen zur Senkung des Wärmeenergiebedarfs und damit der CO2-Emissionen sowie der Wärmekosten gibt es in allen Kostenklassen. Sie reichen von energetischen Gebäudesanierungen über die Modernisierung alter Heizungstechniken bis hin zu einfachen Verhaltensänderungen. Jeder kann auf diese Weise einen Beitrag leisten.

Mit den Wärmewendewochen gibt es für die Ditzinger und Gerlinger Bürgerinnen und Bürger einige kostenfreie Angebote, sich über Wärmeenergieeinsparungen und den Einsatz klimafreundlicherer Heiztechniken zu informieren.

Neben Veranstaltungen zum Thema „Ihr Haus kann mehr! Sanierungsfahrplan und Wärmedämmung im Überblick“ (Webinar am 10. Februar) und „Revolution im Heizungskeller“ (VHS-Veranstaltung am 15. Februar) werden telefonische Energieberatungen der Ludwigsburger Energieagentur am 18. Februar vormittags und am 23. Februar nachmittags angeboten. Für die Ditzingerinnen und Ditzinger gibt es zudem noch die Infoveranstaltung „Strategische Wärmeplanung in Ditzingen – Kommunale Wärmeplanung und Quartierskonzept Ditzingen Nord-Ost“ am 17. Februar.

Ein Highlight sind die Thermografiespaziergänge. Gemeinsam mit Energieberater Thomas Schimek werden verschiedene Gebäude durch die Wärmebildkamera betrachtet. So wird aufgedeckt, wo die Gebäudehülle nicht ausreichend wärmeisoliert ist, wo Schwachstellen sind sowie, ob und welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Um möglichst unverfälschte Ergebnisse zu erreichen, finden die Spaziergänge am Spätnachmittag statt – am 14. Februar in Ditzingen und am 17. Februar in Gerlingen.

Alle Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.gerlingen.de und www.ditzingen.de. wk

„Jugend-musiziert“: Regionalrunde zum 20. Mal in Ditzingen

Nach zwei Wettbewerbsjahren, in denen die Corona-Pandemie den Wettbewerb „Jugend musiziert“ grundlegend beeinträchtigt hat, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Beiträge beim Regionalwettbewerb in Ditzingen am Wochenende, 29. und 30. Januar, wieder „live“ präsentieren. Die Wertungsspiele finden in der Aula der Jugendmusikschule, im Bürgersaal, im Gymnasium und in der Konstanzer Kirche statt. Bei den Wertungen dürfen außer der Jury nur Lehrkräfte und der engste Umkreis der Teilnehmenden mit zwei Personen anwesend sein. Die Ergebnisse werden online bekannt gegeben und die Urkunden werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugesandt. Es findet kein Preisträgerkonzert statt.

Der Regionalwettbewerb findet schon zum 20. Mal in Ditzingen statt. Die Zahl der Anmeldungen ist gegenüber dem Jahr 2019, in dem fast dieselben Kategorien ausgeschrieben waren, auch unter Pandemie-Bedingungen nur geringfügig zurückgegangen. Und obwohl Instrumente mit traditionell hohen Teilnehmerzahlen wie zum Beispiel die Blockflöte in diesem Jahr nicht teilnehmen können, meldeten sich immerhin noch über 150 junge Musiker.

Spitzenreiter bei den Teilnehmerzahlen ist immer noch eindeutig die Wertung Violine Solo: Die seit Jahren extrem hohen Zahlen – 2019 waren 40 Teilnehmende gemeldet – werden mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fast wieder erreicht. Äußerst hoch geblieben ist auch das Niveau der beim Wettbewerb angemeldeten Programme in dieser Wertung. Bereits in unteren Altersgruppen werden Werke geboten, die auch auf den großen Konzertbühnen gespielt werden.

In der Solowertung haben die Wertungen Percussion und Mallets mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegenüber zehn im Jahr 2019 sogar Zuwachs bekommen, und es sind auch fünf Kontrabassisten am Start. Die Streichinstrumente Violoncello (6) und Viola (2) sind ebenfalls vertreten. Als besonderes Highlight sind dieses Mal fünf Ensembles am Start, die sich in der Wertung „Alte Musik“ mit einem ganz besonderen Instrumentarium und seiner Stilistik beschäftigen.

Der weitaus größte Teil der Teilnehmenden wird durch die Lehrkräfte an den Musikschulen ausgebildet und schließlich auch zum Wettbewerb vorbereitet. Die Jurys setzen sich vorwiegend aus Lehrerinnen und Lehrern, die an Musikschulen tätig sind, sowie einigen Hochschuldozenten zusammen, die nicht aus der Region Ludwigsburg stammen und weder die Teilnehmenden noch deren Lehrerinnen und Lehrer kennen. wk

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