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Kein Zebrastreifen auf dem Schulweg der Steinenbergschüler in Hedelfingen

Hedelfingen: Stadt lehnt Forderung in der Oberen Heckenstraße ab, verlängert aber Zone für Parkverbot.

Die Kurve in der Oberen Heckenstraße ist unübersichtlich. Viele Kinder überqueren in diesem Bereich zwischen Treppenaufgang und Fußweg durch die Parkanlage die Fahrbahn. Fotos: Mathias Kuhn

30.03.2021

Die Stadt lehnt die Forderung des Bezirksbeirats nach einem Zebrastreifen in der Oberen Heckenstraße für mehr Sicherheit auf dem Schulweg ab. Zu gering sei das Verkehrsaufkommen. Dennoch sollen die Sichtverhältnisse für die Kinder auf dem Weg zur Steinenbergschule durch die Verlängerung des Parkverbots in der Kurve verbessert werden. Zusätzlich wird eine Markierung angebracht. „Es ist zwar nicht das gewünschte Ergebnis, aber wenigstens eine kleine Verbesserung der jetzigen Situation“, zeigt sich Bezirksvorsteher Kai Freier zumindest zum Teil zufrieden.

Hintergrund der Forderung sind die immer wiederkehrenden gefährlichen Situationen. Vor allem am Übergang von der Parkanlage zum Treppenaufgang herrscht reger Fußverkehr. Die Kinder kommen die Steigen aus dem Ortskern empor oder laufen sie nach dem Ende des Unterrichts wieder hinunter. Das Problem: Regelmäßig parken Autos am Fahrbahnrand – von der Fruchtstraße bis zur Steinenbergschule. Im oberen Bereich in den vergangenen Monaten zunehmend auch dauerparkende Wohnmobile und Wohnwägen. Dadurch können die Autos nur einspurig vorbeifahren. Zudem würde das Tempolimit von 30 Stundenkilometern oftmals missachtet. Kinder, die zwischen den parkenden Fahrzeugen auf die Straße rennen, könnten nur schwer gesehen werden.

Allerdings findet in der Oberen Heckenstraße, die mit den Fortführungen der Straße Am Steinenberg und der Kreßbronner Straße ausnahmslos in Sackgassen enden, lediglich ortskundiger Ziel- und Quellverkehr statt, heißt es in der Begründung der Stadt. Problematisch sei daher ausschließlich der morgendliche Bringverkehr der Eltern. Diese seien aber durch die Ortskenntnis für die besondere Situation von Hause aus sensibilisiert. Einen Unfallschwerpunkt gebe es an dieser Stelle nicht.

Grundsätzlich sei der Verkehr auf der Oberen Heckenstraße überschaubar. Somit ist die Voraussetzung von mindestens 200 Fahrzeugen in der Spitzenstunde für einen Zebrastreifen nicht gegeben – auch nicht zu Schulbeginn. Ein weiteres Problem aus Sicht der Stadtverwaltung ist, dass direkt am Überweg vom Treppenaufgang zum Fußweg in der Parkanlage ein Zebrastreifen aus technischen Gründen nicht realisiert werden könnte, da dieser in der Kurve liegt. Dieser müsste nach unten in den gerade verlaufenden Teil der Straße verlegt werden. Erfahrungsgemäß würde der Zebrastreifen dann durch den sehr großen Umweg kaum noch in Anspruch genommen.

Das bereits bestehende Parkverbot soll nun noch einmal verlängert werden.
Das bereits bestehende Parkverbot soll nun noch einmal verlängert werden.

Eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeigetafel sei ebenso nicht zielführend. Die Wirkung verpuffe nach wenigen Wochen, da sich ein „Abstumpfungseffekt“ bei den Autofahrern einstelle und die erzieherische Wirkung ausbleibe. Die Verkehrsüberwachung will daher an ihrem Konzept des ständigen Wechsels der bislang drei Anlagen vor Grundschulen, Kindergärten und Altenheimen festhalten.

Auch eine geforderte Gehwegnase lehnen die Behörden ab. Dies käme sowieso nur auf der Seite zum Park in Frage. Schließlich diene eine solche Maßnahme lediglich dazu, den Fußgängern durch den vorgelagerten Standort, eine verbesserte Einsicht auf den Verkehr zwischen den parkenden Fahrzeugen zu ermöglichen. In einer Parkverbotszone sie dies jedoch nicht zielführend. Denn bereits im vergangenen Jahr wurde das Parkverbot im Kurvenbereich erweitert. Und die Zone soll nun noch einmal um weitere rund zehn Meter bis zur Oberen Heckenstraße 10 ausgedehnt werden. Auf der Talseite sei durch den breiten Gehweg eine gute Sicht bereits vorhanden.


"Steter Tropfen höhlt den Stein. Für die Verkehrssicherheit der Kinder kann man auch einmal eine zusätzliche Markierung anbringen."

Bezirksvorsteher Kai Freier


Zumindest soll das Parkverbot durch eine neue Markierung noch einmal verdeutlicht werden. „Die Erfahrung zeigt, dass dies eine Signalwirkung hat“, freut sich Freier, dass seine beharrliche Forderung zumindest dies ermöglichte. Und auch ein weiterer „Achtung Kinder“-Hinweis soll auf der Straße auf die Situation aufmerksam machen. „Für die Sicherheit der Kinder sollte eine Markierung doch möglich sein“. Auch in Zukunft will er das Thema weiterverfolgen, denn „steter Tropfen höhlt den Stein“. Alexander Müller


Verschiebung der Müllabfuhr

Hedelfingen

Bedingt durch die Feiertage an Karfreitag und zu Ostern kommt es zu Verschiebungen der Regelabfuhrtage der braunen, grauen und grünen Tonnen. Dies hat zur Folge, dass die Abfuhr entweder vorverlegt oder nachgeholt wird, weist die Landeshauptstadt hin. Diese Information ist besonders wichtig für Haushalte auf Grundstücken, bei denen die Standplätze der Abfall- und Wertstoffbehälter nicht frei zugänglich sind, beziehungsweise bei denen die Behälter am Tag der Leerung an der Straße bereitgestellt werden müssen.

Wegen Karfreitag verschiebt sich die Müllabfuhr von Freitag (Karfreitag), 2. April, auf Donnerstag, 1. April; Donnerstag, 1. April, auf Mittwoch, 31. März; Mittwoch, 31. März, auf Dienstag, 30. März; Dienstag, 30. März, auf Montag, 29. März; Montag, 29. März, auf Samstag, 27. März.

Und aufgrund von Ostern verschiebt sich die Müllabfuhr von Ostermontag, 5. April, auf Dienstag, 6. April; Dienstag, 6. April, auf Mittwoch, 7. April; Mittwoch, 7. April, auf Donnerstag, 8. April; Donnerstag, 8. April, auf Freitag, 9. April; Freitag, 9. April, auf Samstag, 10. April. (red)


Familienzentrum gestaltet Osterweg

Hedelfingen

Um das Osterfest für die Familien und die Gemeindemitglieder auch während der Corona-Pandemie anschaulicher zu machen, gestaltet das katholische Kinder- und Familienzentrum St. Markus eine kleine „Osterlandschaft“ in der Pfarrkirche St. Markus, OttoHirsch-Brücken 20 bis 22. Diese lässt die einzelnen Stationen der Passion und Auferstehung Jesus Christus lebendig werden. Zeitgleich entsteht eine solche „Osterlandschaft“ auch im Vorraum des benachbarten Kinder- und Familienzentrums. So wie es wieder zahlreiche Impuls- und Spielideen zum Thema „Frühling und Ostern“ für alle Familien im Stadtbezirk zum Mitnehmen für Zuhause gibt. „Kommen Sie einfach vorbei – das gesamte Team des Kinder- und Familienzentrum St. Markus freut sich darüber“, sagt Koordinatorin Stefanie Gschwinder. (red)