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Der Schwarzwald: Ausstellungen in der Natur

Lörrach, Freudenstadt, Weil am Rhein, Karlsruhe: Kunst nicht nur im Museum, sondern auch im öffentlichen Raum auf tollen Rundgängen oder Ähnlichem erleben.

Der Schwarzwald: Ausstellungen in der Natur

Viele Skulpturen befinden sich auf dem Freudenstädter Marktplatz. Foto: T. Sbikowski

Die beste Art, die Lörracher Innenstadt mit ihren regionalen und internatio­nalen Kunstwerken zu entdecken, ist ein Spaziergang auf dem Skulpturenweg. An insgesamt 24 Stationen zeigt sich eine spannende Mischung aus Brunnen und Plastiken von Kunstschaffenden der Region und international renommierten Künstlern. Die knapp zweistündige Tour vom Burghof über das Dreiländermuseum und das Rathaus bis zum Marktplatz ist auch für Kinder geeignet, denn um alle Stationen zu finden, dürfen kleine Entdecker auch in Hinterhöfe blicken (www.loerrach.de). 

Geschichtsträchtige und moderne Kunstwerke vereint auch der fünf Kilometer lange Skulpturenweg in Freudenstadt, der auf den Kienberg hinaufführt und Wanderer mit einem Panoramablick vom Friedrichsturm über den nördlichen Schwarzwald belohnt. Auf der Rundtour sind mehr als 40 Skulpturen und gestaltete Brunnen von Künstlern wie Wolf Bröll oder René Dantes zu sehen (www.freudenstadt.de/skulpturenpfad). 

Auf dem „Vitra Designweg“ von der Tramhaltestelle im Stadtzentrum von Weil am Rhein zum Vitra Campus warten zwölf laternenartige Vitrinen, die von den Designern Ronan und Erwan Bouroullec gestaltet wurden. Sie präsentieren auf kleinen Drehpodien Miniaturen von Highlights des modernen Möbeldesigns aus der Sammlung des Vitra Design Museums. So lassen sich einige Ausschnitte aus fast 200 Jahren Möbel­geschichte erleben – vom berühmten Kaffeehaus-Stuhl von Thonet aus dem 19. Jahrhundert über Möbel von Le Corbusier bis zu Entwürfen von Charles und Ray Eames (www.weiler-kultur.de).

Bei Regenwetter dagegen führt eine U-Bahn-Fahrt in Karlsruhe zu 14 Keramikreliefs von Markus Lüpertz. Sie zeigen neben der frei interpretierten Schöpfungsgeschichte die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer. Details der unterirdischen 365-Tage-Galerie bekommen Interessierte einmal im Monat bei einer speziellen Führung erläutert (www.karlsruhe-erleben.de) BRIGITTE BONDER

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