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Bauen & Wohnen

Potenzielle Einbrecher abschrecken

Fenstersensoren sichern das Haus an den Schwachstellen

Im Haus sollten alle Fenster und Fenstertüren abgesichert werden. Foto: djd/eimsig/Shutterstockv

3.09.2021

Das eigene Zuhause sollte ein Ort der Sicherheit und des Wohlgefühls sein. Jedoch gibt es in jedem Haus einige Schwachstellen, die gerne von Kriminellen genutzt werden. Mehr als die Hälfte aller Einbrecher hebeln geschlossene Fenster auf und gelangen so ins Gebäude. Durch gekippte Fenster oder Türen steigen immer noch zehn Prozent aller Langfinger ein, wie die Landespolizei Nordrhein-Westfalen mitteilt.

Was vielen Hausbesitzern nicht klar ist: Auch Fenster mit einbruchhemmendem Glas sind kein hundertprozentiger Schutz vor einem Einbruch. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Schwachstellen des Hauses daher mit speziellen Fenstersensoren schützen.

Das sind kleine Geräte, die unsichtbar und sogar nachträglich in den Fensterrahmen eingebaut werden und das Fenster beständig absichern. Somit ist wirklich das gesamte Fenster inklusive Glas überwacht. Schläge, Fausthiebe oder andere starke Gewalteinwirkungen werden sofort an eine angeschlossene Zentrale gemeldet – und eine vorher programmierbare Reaktion tritt ein. Das kann eine gut hörbare Sirene sein, es schalten sich automatisch alle Lichter im Haus ein, oder die Rollläden fahren herunter.

STATUSABFRAGE VON UNTERWEGS

Natürlich sind Kombinationen mehrerer Reaktionen möglich. Die in verschiedenen Varianten verfügbaren Sensoren sichern auch gekippte Fenster. Ist das Fenster entsprechend gesichert, wird der potenzielle Einbrecher wirksam abgeschreckt. Ein hochwertiger Fenstersensor sollte vier Fensterzustände erkennen: offen, geschlossen, gekippt und Glasbruch. Zudem darf er nicht auf unkritische Umwelteinflüsse reagieren – zum Beispiel auf den Fußball, der aus Versehen auf das Wohnzimmerfenster trifft und der wieder abprallt, ohne Schaden anzurichten. Zudem sollte es möglich sein, jederzeit auch von unterwegs den Status aller Fenster abzufragen. Dafür ist meistens eine Anbindung an eine App die Lösung. Fenstersensoren und Sicherheitssystem sollten für die Zukunft gerüstet sind – was Kompatibilität und Datensicherheit angeht. djd