Eine Photovoltaikanlage gehört für viele Hausbesitzer zu den wichtigsten Investitionen in die Zukunft, ganz gleich, ob die Gebäude in einer urbanen oder eher ländlich geprägten Umgebung stehen. Eine Photovoltaikanlage kann langfristig die Energiekosten senken und unabhängiger von steigenden Strompreisen machen. Wird das Dach ohnehin neu gebaut oder saniert, lohnt sich jedoch ein Blick über Solarmodule und Speicher hinaus: Auch die Dachdämmung trägt dazu bei, Energieeffizienz, Werterhalt und Sicherheit des Gebäudes langfristig zu verbessern.
Das Dach als Gesamtsystem betrachten
Photovoltaikanlagen gelten als ausgereifte und zuverlässige Technik. Dennoch lassen sich Risiken nie vollständig ausschließen. Blitzschläge, beschädigte Leitungen etwa durch Marder oder Vögel, Montagefehler oder Defekte einzelner elektrischer Komponenten können im Einzelfall begünstigen, dass ein Brand ausbricht. Deshalb empfiehlt es sich, den Dachaufbau sorgfältig zu planen und gegebenenfalls auf Dämmstoffe mit Brandschutzeigenschaften zu achten.
Brandschutz von Anfang an mitdenken
Für Steildächer stehen heute Aufsparrendämmsysteme zur Verfügung, die neben einer hohen Dämmleistung zusätzliche Sicherheitsmerkmale bieten. Dazu zählen beispielsweise schwer entflammbare Deckschichten sowie diffusionsoffene und zugleich wasserdichte Unterdeckbahnen, die das Dach vor eindringender Feuchtigkeit schützen. Auf Anbieterseiten im Internet finden Interessierte Informationen zu entsprechenden Lösungen, aber auch beim Fachhändler wird man gut beraten. Gerade bei Dächern mit Photovoltaikanlagen können solche Eigenschaften einen sinnvollen Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz leisten.
Dämmung spart Energie und entlastet das Dach
Ebenso wichtig ist die energetische Qualität der Dämmung. Polyurethan-Hochleistungsdämmstoffe ermöglichen bereits mit vergleichsweise schlanken Konstruktionen sehr gute Wärmedämmwerte. Das kann insbesondere bei Dachsanierungen Vorteile bieten und hilft dabei, den Heizenergiebedarf im Winter ebenso wie die Aufheizung der Wohnräume im Sommer zu reduzieren. Darüber hinaus entlasten leichte und zugleich formstabile Dämmelemente die Dachkonstruktion, ein Aspekt, der bei der zusätzlichen Last einer Photovoltaikanlage berücksichtigt werden sollte.
Ganzheitlich modernisieren
Wer sein Dach modernisiert, profitiert von einer Planung, bei der Energieerzeugung und Gebäudehülle sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. So ergänzt eine leistungsfähige Dämmung die Stromerzeugung durch Photovoltaik, indem sie den Energiebedarf des Hauses dauerhaft reduziert und gleichzeitig dazu beiträgt, den Wert der Immobilie langfristig zu erhalten. djd
Volles Leben, enger Raum
Wohin mit all den Dingen, die sich über Jahre, manchmal sogar über Jahrzehnte ansammeln? „Selfstorage“ kann eine Lösung sein.
Umzug, Nachwuchs, Homeoffice oder neue Hobbys: Veränderungen im Leben bringen häufig auch neue Anschaffungen mit sich – doch die verfügbare Wohn- und Lagerfläche wächst meist nicht mit. Selfstorage, also das Einlagern von Gegenständen in privat gemieteten Lagerräumen, ist in den USA schon lange beliebt. Inzwischen setzt sich der Trend auch in Deutschland zunehmend durch.
Aus dem Weg geräumt
Während Keller, Dachboden oder Abstellkammer früher selbstverständlich waren, fehlt in vielen Wohnungen heute genau dieser Stauraum. Trotzdem soll das Zuhause immer mehr leisten. Es ist Rückzugsort, Heimarbeitsplatz und Fitnessraum zugleich, oft auf einer überschaubaren Fläche. Viele Wohnungen sehen entsprechend aus: Das Rennrad ist an der Wand montiert oder im Schlafzimmer abgestellt, Musikinstrumente und Gesellschaftsspiele verschwinden in freien Ecken, und die Plattensammlung wartet unter dem Bett oder auf dem Schrank auf ihren nächsten Auftritt.
Dabei muss das, was nicht regelmäßig gebraucht wird, gar nicht ständig im Weg stehen. Und lieb gewonnene Dinge muss man wegen Platzmangels auch nicht gleich aussortieren, nur weil man aktuell keinen Bedarf hat. Stattdessen können Besitztümer vorübergehend in einem Selfstorage ausgelagert werden, meist Gegenstände, die nur zeitweise keinen Platz in der Wohnung finden, etwa Kinderwagen, Sportausrüstung, Weihnachtsdeko oder Gartenmöbel. Zusätzlicher Lagerraum ersetzt zwar keinen bezahlbaren Wohnraum, kann aber helfen, die vorhandenen Quadratmeter zu entlasten und Platz für das zu schaffen, was tatsächlich genutzt wird.
Hilfe bei Transport und Umzug
Einer der ersten und bekanntesten Anbieter ist MyPlace SelfStorage mittlerweile an 53 Standorten in ganz Deutschland. Das Unternehmen bietet Lagerräume in unterschiedlichen Größen an. Manche solcher Dienstleister unterstützen zusätzlich auf Wunsch bei Transport und Umzug. Die Lagerräume sind in der Regel mit Videoüberwachung, Zutrittskontrollen und Alarmsystemen ausgestattet.
Tipp: Damit Mieterinnen und Mieter dennoch im Fall von Einbruch, Vandalismus, Feuer oder Wasserschäden vor finanziellen Verlusten geschützt sind, sollten sie ihre bestehende Hausratversicherung auf das Lagergut ausweiten oder eine separate Basisversicherung abschließen. MyPlace SelfStorage etwa bietet solche Versicherungen als Zusatzleistung an. So lässt sich das Zuhause auf das Wesentliche konzentrieren, während alles andere sicher verstaut bleibt, bis es wieder gebraucht wird. djd
In den Wald eintauchen
Holzwerkstoffe verbinden natürliche Optik mit Langlebigkeit und müssen auch weniger aufwändig gepfelgt werden.
Vor allem jetzt zu Beginn des Herbstes gibt es solche Momente, in denen einen ein echtes Waldgefühl beschleicht: gedämpftes Licht, der erdige Duft, das leise Rascheln von Blättern und eine Ruhe, die sofort langsamer werden lässt. Wohl kaum etwas verkörpert dieses Gefühl der Naturnähe so sehr wie der Werkstoff Holz. Wer diese Stimmung in den eigenen Garten holen möchte, sucht auf der Terrasse vor allem Materialien, die Natürlichkeit ausstrahlen, ohne im Alltag zu viel Pflege zu verlangen. Genau hier setzen Verbundwerkstoffe an.
Natürliche Wirkung, alltagstaugliches Material
In der Gartenarchitektur haben sich Verbundmaterialien etabliert, die wie Holz aussehen und sich so anfühlen, aber weniger Pflege benötigen. Ein Beispiel dafür sind die Lignum-Terrassendielen in Eichenoptik. Je nach Profil verändert sich die Wirkung der Fläche, entscheidend sind aber vor allem Oberfläche, Farbton und Maserung. Sie bestimmen, ob eine Terrasse warm und natürlich wirkt oder eher technisch.
Robust im Alltag
Neben der Optik zählt bei der Terrassengestaltung vor allem, wie sich ein Material im Alltag verhält. Verbundwerkstoffe gelten als pflegeleichter als klassische Holzdielen, weil das regelmäßige Ölen oder Streichen entfällt. Auch unter Sonneneinstrahlung vergraut der Werkstoff in der Regel nicht so wie Holz. Hinzu kommt das Wärmeverhalten: Die Dielen speichern Wärme gut, heizen sich aber meist deutlich weniger auf als Naturstein, Beton oder Keramik und bleiben damit für Barfußläufer angenehmer. Möglich wird das durch den Werkstoff GCC Holzart. Er bewahrt die positiven Eigenschaften des Naturmaterials, ist aber zugleich so verarbeitet, dass er im Außenbereich widerstandsfähiger ist. Der hohe Anteil von 75 Prozent Naturfasern wird durch Polymere und Additive ergänzt. Nach Herstellerangaben spricht auch der Nachhaltigkeitsaspekt für das Material: Die verwendeten Holzfasern stammen aus Restholz der Hobel- und Sägeindustrie. Auf der Terrasse entsteht so ein Ort, der etwas von jener stillen, warmen Atmosphäre aufnimmt, die viele am Wald schätzen. djd