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Essen & Trinken

Wer regionale, frische Produkte auf den Grill legen will, wird bei vielen Händlern fündig. Nicht nur Fleisch, auch Gemüse bekommt Glut gut

Sommerzeit ist Grillzeit. Und das Gute dabei: Es findet in der Regel draußen statt – und geht auch auf Abstand. Nicht wenige werfen denn auch an warmen Abenden mit Familie und Freunden auf dem Balkon oder der Gartenterrasse den Rost an. Bestückt wird er gerne mit den Evergreens, Würstchen und Fleisch, mancher greift auch zu fettreichen Fischarten wie Lachs, Forelle, Dorade, Wolfsbarsch, Makrele oder Thunfisch. Aber es muss längst nicht immer ersteres oder letzteres sein. Grillfans wissen, wie lecker sich auch allerlei Gemüse über der Glut macht.

Gemüse auf dem Rost? Am besten von einem regionalen Händler.

Umso besser, wenn die Produkte frisch aus der Region stammen. Eine große Auswahl bietet neben vielen anderen gut sortirten Händlern in der Region auch die Stuttgarter Markthalle, nicht selten von Architekturadepten als Deutschlands schönste ihrer Art bezeichnet: In dem denkmalgeschützten Jugendstilbau an der Dorotheenstraße, der nach den Plänen des Architekten Martin Elsässer entstand und 1914 eingeweiht wurde, bieten rund 40 Händler Genüsse aller Art an, von Exotischem bis Saisonalem und Regionalem. Ob Fleischfan, Vegetarier oder Veganer, unter dem lichten, hohen Glasdach sind lokal und regional erzeugte Produkte in Bioqualität für jeden Geschmack zu finden. „Wer Grillware sucht, findet in der Markthalle eine große Bandbreite“, betont Thomas Lehmann, Chef der Märkte Stuttgart Gesellschaft.

Und er verrät, welches Gemüse er gern auf den Rost legt, beispielsweise Melonen – ja auch sie wachsen im Land – und Salatherzen. „Kurz angegrillt, mit Balsamicoessig, lecker. Oder Auberginen, Zucchini oder Tomaten, den Stumpf entfernt, kurz, fünf Minuten auf den Grill, etwas Salz und Olivenöl hinein, nach Bedarf noch andere Gewürze, ein Genuss!“ Woher die Produkte kommen, das sei in der Markthalle leicht an den Auszeichnungen abzulesen. „Ansonsten die Händler fragen, die geben nur zu gerne Auskunft zum Produkt, woher es kommt und wie man es zubereiten kann.“ Viele bezögen ihre Ware direkt vom Großmarkt. Von Petra Mostbacher-Dix
      

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