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Bauen & Wohnen

Nicht gedämmte Heizungsrohre isolieren

Die Zeit bis zur nächsten Heizperiode kann man nützen, um die Heizsysteme zu optimieren

Nicht gedämmte Heizungsrohre isolieren

Mit Dämmschalen lassen sich Heizungsrohre einfach isolieren. Foto: dpa-tmn

Dieser Tipp ist nicht nur etwas für leidenschaftliche Heimwerker, sondern auch für DIY-Laien: Man sollte offen liegende und nicht gedämmte Heizungsrohre und -ventile in unbeheizten Räumen wie im Keller dämmen. Denn sie geben Wärme ab, die sie eigentlich zu den Wohnräumen transportieren sollten. Bis zu 200 Kilowattstunden Energie und 14 Euro pro Meter Rohr in ungeheizten Bereichen pro Jahr geht laut Verbraucherzentrale NRW auf diese Weise verloren (Kosten Stand Januar 2022). Aber diese Rohre lassen sich mit handlichen Mitteln ohne Vorkenntnisse dämmen. Isolierungen plus Kleber und Isolierband gibt es für 3 bis 10 Euro pro Meter im Baumarkt.Am einfachsten geht das mit Dämmschalen, die um die Rohre gelegt werden. Ihre Dämmstärke sollte dem Rohrdurchmesser entsprechen und die Schalen sollten mit den Angaben wie „100% EnEV“ oder „100% GEG“ angeboten werden, rät die Verbraucherzentrale, die auch in einem Video auf Youtube das Anbringen erklärt.

Übrigens: Die Dämmung der Heizungsrohre, -leitungen und -armaturen in unbeheizten Räumen ist laut dem Gebäudeenergiegesetz von 2020 sogar Pflicht. Aber in vielen Kellern dürfte das noch nicht gemacht sein.

Extra Tipp: Heizkörpernischen dämmen. In älteren Gebäuden, gerade in Bauten aus den 1960er und 70er Jahren, können auch die Nischen für die Heizkörper in den Wohnräumen noch ungedämmt sein. Pro Quadratmeter können hier bis zu 15 Euro Heizwärme im Jahr unnötig fällig werden, so Berechnungen der Verbraucherzentrale NRW.

Dämmstoffplatten und -matten sind eine Lösung, sie kommen luftdicht an die Wand. Darauf kommt eine Aluminium-Kaschierung, die zusätzlich beim Sparen helfen soll. dpa/tmn

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