Mit den Inszenierungen von „Das Gespenst von Canterville“ und „Aladin und die Wunderlampe“ bietet das Naturtheater Renningen in diesem Sommer wieder beste Unterhaltung für Groß und Klein. Mit viel Kreativität gestaltete Kulissen, selbst geschneiderte Kostüme, mitreißende Musik und aufwendige Tänze entführen die Zuschauer und Zuschauerinnen der Freilichtbühne auf dem Längenbühl auch dieses Mal für eine Weile in eine andere Welt.Der Regisseur des Theaters am Abend, Jürgen von Bülow, lädt das Publikum in diesem Jahr auf das altehrwürdige Schloss Canterville ein. Seit Jahrhunderten treibt das Gespenst von Canterville dort sein Unwesen und vertreibt jeden neuen Besitzer erfolgreich. Eines Tages kauft eine amerikanische Familie das Spukschloss und zeigt sich von den Künsten des Gespenstes wenig beeindruckt. Als sie sich sogar über den Geist lustig macht, will er deprimiert das Schloss verlassen. Doch die treue Haushälterin organisiert Hilfe.
Neben den komischen Konflikten zwischen Engländern und Amerikanern lebt Oscar Wildes bekannte Tragikomödie von witzigen Dialogen, gruseligen Spukszenen und natürlich dem Geheimnis um das sagenumwobene Gespenst. Regisseur von Bülow hat die Erzählung mit seiner Fassung an die Bühne des Naturtheaters angepasst und lässt so die alte Geschichte von Trug und Wahrheit, Schuld und Vergebung, von Tradition und Moderne eindrucksvoll wieder aufleben.
Wer kennt es nicht, das Märchen „Aladin und die Wunderlampe“? Beim Theater für die Familie nimmt die Regisseurin Janne Wagler das Publikum mit auf eine Reise zu den Ursprüngen der Geschichte aus 1001 Nacht. In der Wüstenoase Chandrighar wohnt Aladin mit seiner Mutter – und hier begegnet er der Sultanstochter Suleika, die andere Pläne hat als ihr Vater. Hat sie nicht das Zeug zum Regieren? Sie will mehr sein als schmückendes Beiwerk eines Machthabers.

Über dem ganzen bunten Treiben in Chandrighar lauert ein heimtückisches Paar, dass das Ganze durch seine Zauberkugel verfolgt. Sie suchen jemand, der ihnen bei der Erfüllung ihres teuflischen Plans, die Macht über Chandrighar zu gewinnen, hilft. Dafür müssen sie eine Kraft freisetzen, die schon lange verborgen liegt, und zwar in einer uralten, scheinbar unscheinbaren Messinglampe. Nur einer kann sie holen: der Junge Aladin.
In der Fassung von Janne Diese Familie beeindruckt der Geist von Canterville nicht. Foto: Jochen Stahl Wagler bekommt die alte Legende neues Leben. Farbenfrohe Kostüme und Kulissen, eine ausgefeilte Bühnentechnik, beeindruckende Tänze und atmosphärische Musik tragen ihren Teil dazu bei, dass auf der Bühne des Naturtheaters Szenen wie aus dem fernen Orient entstehen. Die Inszenierung ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet, zieht aber auch ältere Kinder und Erwachsene in seinen Bann. wk
Karten
„Aladin und die Wunderlampe“ hat am Sonntag, 26. Juni, um 15 Uhr Premiere, „Das Gespenst von Canterville“ am Samstag 2. Juli, um 20 Uhr. An der Tages- und Abendkasse kann man am Veranstaltungstag Karten erwerben. Die Kasse ist eineinhalb Stunden vor Beginn geöffnet. Es ist nur Barzahlung möglich.
Man hat aber auch die Möglichkeit, sich Karten vorher reservieren zu lassen: unter Online-Reservierung I NTR auf der Homepage naturtheater-renningen.de, per E-Mail bis zwei Tage vor der Vorstellung an Karten@ naturtheater-renningen. de oder telefonisch unter der Nummer 0 71 59 / 4 97 96 30. Die Karten gibt es dann an der Kasse im Naturtheater.