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Weilimdorf besitzt urbanes Flair und hat Geschichte Mit Blick auf die Solitude

Das Herz des Stuttgarter Stadtteils Weilimdorf, gelegen direkt unterhalb von Schloss Solitude, schlägt am Löwenmarkt. Dort finden sich viele Geschäfte, Gastronomie, Ärzte, Dienstleister und das Rathaus. Von der gleichnamigen, halbunterirdischen Stadtbahnhaltestelle aus ist man innerhalb von 18 Minuten am Stuttgarter Hauptbahnhof. Aber wer möchte schon in die Stuttgarter City, wenn er auch hier vor Ort in großer Vielfalt alles findet, was es für ein gutes Leben braucht?

Der Löwenmarkt ist das quirlige Zentrum von Stuttgart-Weilimdorf. Foto: z/Metsker  

Seinen Namen hat der Löwenmarkt nach einem Gasthaus, das 1876 von Metzgermeister Gottlieb Keller erbaut wurde. Im ersten Stock war hier im Halbrelief ein Löwe abgebildet. Nach diesem wurde damals die Haltestelle der Stadtbahn benannt, die seit 1926 nach Weilimdorf fuhr. 1955 gaben Kellers Erben beim Weilimdorfer Bildhauer Calwer einen vollplastischen Löwen in Auftrag. Das Wirtshaus wurde zwar abgerissen, den kupfernen Löwen gibt es jedoch bis heute: Zu entdecken ist er an der Fassade des 2001 neu gebauten Wohn- und Geschäftshauses.

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Weilimdorf bietet allerhand Sehenswürdigkeiten: Die Oswaldkirche ist das älteste Gebäude im Flecken. Zusammen mit dem Alten Rathaus, dem Alten Schulhaus und dem Alten Pfarrhaus bildet sie den historischen Mittelpunkt des bis 1929 selbstständigen Dorfes. 

Die Oswaldkirche geht auf die Erweiterung einer früheren romanische Kirche im Jahre 1472 zurück. In ihrem Innern weist sie eine Reihe sehenswerter Kunstwerke sowie eine interessante Orgel mit Vergangenheit auf.

Die Geschichte Weilimdorfs beginnt schon zur Römerzeit. Der alte Ortskern liegt über einem alten römischen Gutshof, einer „villa“. Daraus leitet sich die spätere Bezeichnung „Wyl“ oder „Weil“ ab. Zuvor siedelten hier schon die Kelten. red

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