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Das neue Pflegezentrum Bethanien in Stuttgart-Möhringen nimmt Gestalt an Leben in Hausgemeinschaften

Walter Schmidt, Ulrich Fischer und Kerstin Klein*, drei Bewohner des Pflegezentrums Bethanien, verfolgen mit großem Interesse das Geschehen auf der benachbarten Baustelle. Wände wachsen in die Höhe, Kräne bringen den Beton nach oben, Arbeiter stellen Wandschalungen her – überall wird auf Hochtouren gearbeitet. Schließlich soll im November 2021 das Haus Maria eröffnet werden. Die Drei fragen sich, wie es wohl sein wird, im neuen Haus.

Die Zimmer und Wohnküchen im Pflegezentrum Bethanien sind wohnlich eingerichtet, sodass sich neue Bewohner schnell zuhause fühlen. 

Annette Attanasio, die Leiterin des neuen Heims, kann diese Frage natürlich nicht genau beantworten. Aber sie führt lebendig erzählend durch das neue Haus. Im Erdgeschoss, gleich am Eingang sind die Büros von Leitung und Verwaltung. Interessenten, Besucher und Bewohner finden hier schnell den richtigen Ansprechpartner für ihre Anliegen. Gleich gegenüber ist der Eingang ins Café und zu den Veranstaltungsräumen. Hier treffen sich Bewohner des Hauses mit Besuchern und Gästen von außerhalb. Um die Ecke ist der Eingang zur „Tagespflege am Probstsee“, einem neuen Angebot in Bethanien.

Eine Etage höher beginnt der Pflegebereich. In acht Wohngruppen auf vier Etagen gibt es insgesamt 120 Pflegezimmer. Alle Zimmer sind Einzelzimmer mit eigenem Bad. Die Zimmer sind wohnlich eingerichtet, sodass sich neue Bewohner schnell zuhause fühlen. Noch leichter fällt die Eingewöhnung, wenn Bewohner eigene Möbel von Zuhause mitbringen und ihr Zimmer individuell einrichten. Die Wohngruppen sind als Hausgemeinschaften organisiert und ein in sich geschlossener Bereich, der einer Wohngemeinschaft gleicht. Zutritt haben die Bewohner und natürlich auch deren Angehörige und Besucher. Gleich am Eingang der Hausgemeinschaft befindet sich die große Wohnküche. 

Zentraler Bestandteil des Konzeptes sind die Alltagsbegleiter, die den Tag mit den Bewohnern verbringen. Sie bereiten die Mahlzeiten zu, sorgen für Ordnung und kümmern sich um das Wohlergehen der Bewohner. Dazu zählen gemeinsames Singen, Vorlesen, Spielen oder Beschäftigungen für Gruppen oder einzelne Bewohner.

Die Bauarbeiten für das neue Pflegeheim laufen auf Hochtouren.
Die Bauarbeiten für das neue Pflegeheim laufen auf Hochtouren.

Wieder auf dem Weg ins Erdgeschoss zurück führt Annette Attanasio noch in die Wohngruppe für Kurzzeitpflege. Hier sind Pflegeplätze für Menschen, die nur vorübergehend ins Pflegeheim ziehen. Zum Beispiel, weil sie nach einem Krankenhausaufenthalt noch nicht sofort wieder nach Hause können oder auf einen Reha-Platz warten. Walter Schmidt, Ulrich Fischer und Kerstin Klein haben sich in der Zwischenzeit wieder der Baustelle zugewandt und beobachten aufmerksam die Arbeiten. red 
*Namen geändert

STAND DER BAUARBEITEN

Trotz Corona laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. In diesen Tagen wird das erste Obergeschoss fertiggestellt und gleichzeitig schon mit dem zweiten Obergeschoss begonnen. Bis zum Jahresende soll der Rohbau fertiggestellt sein. Anschließend beginnt der Ausbau, der im September 2021 abgeschlossen sein soll. Im Oktober 2021 wird das gesamte Inventar eingebracht. Der Erstbezug durch die Bewohner ist für November nächsten Jahres geplant.

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