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In Winterbach wird wieder gerockt

Konzertreihe mit Physical Graffiti, Ray Wilson, Mick Rogers sowie Robert Jon & The Wreck in der Lehenbachhalle und Ausblick auf das 14. Winterbach Zeltspektakel mit internationalen und regionalen Bands

In Winterbach wird wieder gerockt

Physical Graffiti performt Led Zeppelin. Foto: Rob Sneltjes

Wenn sich demnächst der Vorhang hebt, stehen in Winterbach mehrere Konzertabende im Zeichen der Rockgeschichte. Unterschiedliche Spielarten - von britischem Hardrock über Progressive Rock bis hin zu Southern Rock - prägen das Programm.

Den Auftakt macht am Freitag, 27. März, Physical Graffiti mit ihrer „Performing Led Zeppelin“-Tour 2026. Die Band widmet sich dem Werk von Led Zeppelin und bringt ein mehr als zweistündiges Live-Set auf die Bühne. Im Mittelpunkt stehen bekannte Titel wie „Stairway To Heaven“, „Rock 'n' Roll“, „Whole Lotta Love“ oder „Kashmir“, ergänzt um Stücke wie „No Quarter“, „Moby Dick“ oder „Nobody's Fault But Mine“. Physical Graffiti sind seit Jahren europaweit unterwegs und haben in Städten wie Berlin, Hamburg, Kopenhagen, Göteborg und Amsterdam gespielt. Ihre Tour versteht sich als detailreiche Annäherung an Sound und Atmosphäre der britischen Rockband, kombiniert mit einer aufwendigen Lichtproduktion.

Am Samstag, 28. März, folgt Ray Wilson mit seinem Programm „Genesis Classic“. Der schottische Sänger war in den 1990er-Jahren Frontmann von Genesis und sang das Album „Calling All Stations“ ein. In seinem aktuellen Konzertprogramm verbindet er Songs aus der progressiven Phase der Band mit späteren Pop-Titeln aus den 1970er bis 1990er-Jahren. Dabei entstehen neue Arrangements, die sich am Original orientieren und zugleich eigene Akzente setzen. Neben Klassikern aus dem Genesis-Katalog stehen auch Stücke aus Wilsons Solokarriere auf dem Programm. Mit dem Doppelalbum „Upon My Life“ hat er kürzlich einen Rückblick auf zwei Jahrzehnte musikalischer Arbeit veröffentlicht darunter zwei neue Titel, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auseinandersetzen.

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Am Samstag, 18. April, ist Mick Rogers zu erleben. Der 1946 in Essex geborene Gitarrist und Sänger prägte in den 1970er-Jahren den Sound von Manfred Mann's Earth Band. Zwischen 1971 und 1975 tourte er mit der Band durch Europa, Australien sowie Nordamerika und wirkte an zahlreichen Konzerten mit. Musikalisch beeinflusst von Rock 'n' Roll, Bluesrock und Jazzrock, nennt Rogers Gitarristen wie Eric Clapton, Jeff Beck oder John McLaughlin als prägende Figuren. Nach Stationen bei Greenslade und Aviator kehrte er in den 1980er-Jahren zu Manfred Mann's Earth Band zurück, der er bis heute angehört. In seinem aktuellen Programm stehen Titel aus dieser Bandgeschichte ebenso im Fokus wie weitere Stationen seines musikalischen Weges.

Am Samstag, 2. Mai, gastieren Robert Jon & The Wreck feat. Midge's Pocket in der Lehenbachhalle Winterbach. Die kalifornische Band ist mit ihrer „Heartbreaks & Last Goodbyes Tour“ unterwegs. Ihr Stil ist im Southern-Rock verankert und verbindet mehrstimmigen Gesang mit Gitarrenarbeit und Einflüssen aus Blues und Country. In den vergangenen Jahren spielte die Gruppe internationale Tourneen und trat unter anderem mit Joe Bonamassa, Buddy Guy oder Blackberry Smoke auf. Ihr aktuelles Album „Red Moon Rising“ markiert eine weitere Etappe ihrer Entwicklung und bildet einen Schwerpunkt der kommenden Konzerte.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres ist das 14. Winterbach Zeltspektakel, das vom 24. Juli bis 1. August stattfindet. Die Kulturinitiative Rock Winterbach veranstaltet das Festival im Zwei-Jahres-Rhythmus auf dem Platz neben der Firma Peter Hahn. Internationale Künstler treten im 8-Master-Zirkuszelt auf, ergänzt durch ein Programm regionaler Bands auf der Biergartenbühne. Der Biergarten öffnet täglich ab 17 Uhr, sonntags ab 11 Uhr; der Eintritt ist frei. Der Vorverkauf für das Zeltspektakel hat begonnen. red

→ https://kulturinitiative-rock.de/
→ https://zeltspektakel.com/


Kultur im Restaurant am Pfostenberg

In der Vereinsgaststätte des FV Plochingen werden Kultur und Genuss gemeinsam serviert.

Im Restaurant Am Pfostenberg in Plochingen wird auch in diesem Frühling wieder Kultur mit leckerem Essen serviert. Am 21. März 2026 lädt das Restaurant zur Veranstaltung „O'zapft is“ ein. Ab 18 Uhr gibt es traditionelle bayerische Küche mit Schweinshaxe, Sauerkraut und Semmelknödeln, dazu ein „Bier vom Berg“ und zu guter Letzt ein Verdauungsschnäpschen. Ab 19 Uhr sorgt Luis Gschwendtner mit seiner steirischen Harmonika für musikalische Unterhaltung.

Um „Kunschtvoller Gruscht“ geht es am 24. April mit Pfefferle und Zipperle. In verschiedenen Szenen schlüpfen die beiden Kabarettisten in die verrücktesten Rollen: mal als Psychiatrie-Patienten, mal als schwäbisches Ehepaar, das verzweifelt über das Fernsehprogramm streitet. Besonders schräg wird's, wenn der Vater seinem Sohn die„Sache mit dem Storch“ erklärt - schwäbischer Charme inklusive! Skurrile, peinliche und unglaubliche Begebenheiten wechseln sich ab, immer präsentiert in bester Mundart. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. red

→ https://fvplochingen.de/restaurant-am-pfostenberg#kultur


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