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Mission Lebensfreude durch Vorbeugung

Frauengesundheit: Mit präventiven Angeboten das volle Gesundheitspotenzial entfalten.

Mission Lebensfreude durch Vorbeugung

Präventologinnen wie Birgit Bertram beschäftigen sich mit der Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Gesundheit. Foto: djd/Berufsverband der Präventologen/Urusla Raapke  

Marita Witt ist 44 Jahre alt und leidet seit ein paar Wochen unter Schweißausbrüchen – womöglich Wechseljahresbeschwerden? Sie möchte mehr zum Thema Gesundheitsförderung erfahren – und nutzt den Vorsorgetermin bei ihrer Frauenärztin, um sich über die Möglichkeiten der Präventionsmedizin zu informieren. Präventologen sind speziell ausgebildete Experten, die sich nicht auf die Krankheit konzentrieren, sondern durch vorbeugende Maßnahmen die Gesundheit messbar fördern und stärken. „Bereits kleine und einfache Veränderungen im Alltag können einen positiven Einfluss auf die körperliche und seelische Gesundheit haben“, erklärt Frauenärztin Birgit Bertram.

In ihrer Frauenarztpraxis gibt sie Patientinnen Impulse, um sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstfürsorge zu unterstützen. Zur optimalen Verbesserung der Lebensqualität bietet die Ärztin eine Ernährungsberatung und ein Bewegungscoaching sowie ein zertifiziertes Training für Gesundheit und Lebenskompetenz in Kleingruppen an, welches vom Berufsverband der Präventologen entwickelt wurde. Die Förderung der Frauengesundheit sieht Birgit Bertram als besonders nachhaltig an – Frauen würden in der Familie oft den Job der Gesundheitsmanagerin übernehmen und ihr Wissen weitertragen.

Marita Witt erfährt beim Termin in der Praxis, dass ihre Gewichtszunahme und ihr stressiger Alltag für die Schweißausbrüche und Bluthochdruck verantwortlich sein könnten. Sie lernt eine Atemübung kennen, die sich bei Bluthochdruck, Ängsten und Schlafstörungen bewährt hat und bekommt Tipps zu einer leichten grundlegenden Ernährungsanpassung. Zusätzlich erhält sie ein Angebot für eine ausführliche individuelle Ernährungsberatung und Bewegungsschulung. Marita Witt weiß nun, dass auch kleine Schritte helfen können. djd

Pflege im Winter

So unterstützt man Schleimhäute im Körper.

Die kalte Jahreszeit stellt unseren Körper vor besondere Herausforderungen. Vor allem Haut und Schleimhäuten setzt der Wechsel zwischen kalter Winter- und trockener Heizungsluft zu. Umso wichtiger ist es, diese von innen und außen mit Feuchtigkeit zu versorgen und besonders zu pflegen.

Eine wirksame Hilfe bei trockenen Schleimhäuten in der Nase sind Nasenspülungen und befeuchtende Sprays auf Basis von Meerwasser oder isotonischer Kochsalzlösung. Nasensalben und -öle können zusätzlich helfen, Verkrustungen schonend zu lösen. Trockene und rissige Lippen kann man mit einem Pflegestift mit Bienenwachs schützen. Tropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit bewahren die Horn- und Bindehaut der Augen vor dem Austrocknen.

Um das Austrocknen von Haut und Schleimhäuten zu vermeiden, ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Empfohlen sind Kräutertees ebenso wie Wasser. Für ein besseres Raumklima können Luftbefeuchter sorgen. Alternativ kann man zum Beispiel eine kleine Schüssel Wasser auf den Heizkörper stellen. Die optimale Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Ein schneller Weg für mehr Feuchtigkeit im Raum ist außerdem das regelmäßige Lüften – mindestens einmal pro Stunde für einige Minuten bei weit geöffnetem Fenster. djd

KONTAKTE


Präventionsmediziner online finden unter www.praeventologe.de. Dort sind Kontaktdaten zertifizierter GLK-Trainer und Präventologen gelistet.

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