Kleine Missgeschicke lassen sich nicht immer vermeiden. Ein Kratzer am Arm, ein eingewachsenes Haar unter der Achsel oder ein aufgekratzter Mückenstich: So etwas ist wohl den meisten Menschen schon einmal passiert. Richtig unangenehm wird es, wenn daraus eine Entzündung entsteht. Tatsächlich sind Hautentzündungen wie Rasierpickelchen, kleinere Abszesse, Schweißdrüsen oder Haarfollikel weit verbreitet. Sie äußern sich mit einer anfänglichen Rötung, erzeugen dann eine spürbare Wärme sowie ein Spannungsgefühl, das dann in druckempfindliche Schwellungen bis hin zur Eiterentwicklung übergeht.

Wenn Eiter nicht abfließen kann
Besonders schmerzhaft ist es, wenn der Eiter nicht abfließen kann. Da ist schnelle Abhilfe gefragt. Bewährt hat sich in diesen Fällen beispielsweise sogenannte Zugsalbe.
Mit antibakteriellen, entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Effekten unterstützen solche Salben den Abfluss des Eiters, bekämpfen wirksam die Entzündung und sind dabei gleichzeitig sanft zur Haut. Es gibt rein pflanzliche Wirkstoffkombinationen, die zudem den natürlichen Heilungsprozess anregen. Wichtig ist allerdings auch die richtige Anwendung.
Die Haut vorher gründlich reinigen So sollte jede betroffene Hautstelle grundsätzlich sorgfältig desinfiziert werden, zum Beispiel mit Alkohol oder einem entsprechenden Mittel. Anschließend trägt man je nach Ausdehnung einen zwei bis drei Zentimeter langen Strang der Salbe aufs Gewebe auf – nicht in offene Wunden oder Ausschläge – und deckt alles mit einem Verband ab. Täglich erneuern, bis die Entzündung abgeklungen ist. djd