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Der Ballon im Bauch

Wie man effektiv gegen Verstopfung mit Blähungen vorgehen kann.

Der Ballon im Bauch

Quälende Verstopfung: Druckgefühl und Schmerzen in der Körpermitte können den Alltag stark belasten. Foto: djd/Sanofi/Dulcolax//123RF

Tagelang ein unangenehmes Völlegefühl im Bauch, Stillstand auf dem stillen Örtchen und ständig quält ein schmerzhaftes Drücken in der Körpermitte: Wer schon einmal unter Verstopfung gelitten hat, weiß genau, wie sehr eine gestörte Verdauung den Alltag belasten kann. Kommen zur sogenannten Obstipation noch Blähungen hinzu, leiden Betroffene gleich doppelt. So müssen sie nicht nur immerzu fürchten, dass ein Lüftchen entweicht – auch optisch lassen sich die im Darm gefangenen Gase kaum verbergen, der Bauch wirkt prall und gespannt.

Weitverbreitetes Beschwerde-Duo

Wie eine aktuelle Darmtrend-Umfrage von Sanofi zeigt, tritt dieses Beschwerde-Duo nicht selten auf. Zwei Drittel der Betroffenen mit Verstopfungsproblemen kämpfen auch mit dem sprichwörtlichen „Ballon im Bauch“. Er entsteht, wenn beim Essen und Trinken Luft geschluckt wird – was erst einmal ganz normal ist. Bauen Darmbakterien dann Nahrungsbestandteile ab, entwickeln sich zusätzlich Gase. „Da der Darm bei der Verstopfung träge ist, bleiben die Gase auch länger im Darm. Ich spüre die Gase also auch länger“, erklärt Professor Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie aus Starnberg.

In der Umfrage gaben rund 89 Prozent der Befragten an, dass sie solche Blähungen gerade bei Verabredungen und wichtigen Terminen als besonders unangenehm empfinden, 88 Prozent nannten Reisen. Abhilfe verschaffen können Medikamente, die eingeschlossene Gasbläschen im Darm auflösen und so die Luft im Bauch zu reduzieren, während weitere Wirkstoffe mit einem Stuhlweichmacher-Effekt Wasser binden und den Darm in Schwung bringen können.

Mit Ernährung und Co. unterstützen

Um diesen Effekt zusätzlich zu unterstützen, sind einige Selbsthilfemaßnahmen für Betroffene sinnvoll. So ist eine ausgewogene Ernährung mit genügend Ballaststoffen und einer Flüssigkeitszufuhr von etwa zwei Litern am Tag ratsam. Zudem können sanfte Bauchmassagen im Uhrzeigersinn und leichter Ausdauersport die Darmbewegungen anregen. Schließlich sorgen eine Wärmflasche oder warme Wickel auf dem Bauch oft für eine Entspannung der verkrampften Darmmuskulatur. djd

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