Auf den ersten Blick sehen alle Kontaktlinsen gleich aus, doch der Schein trügt. Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, aus welchem Material sie gefertigt sind. Dies hat Einfluss auf den Tragekomfort, die Leistung und die Augengesundheit. Wer bereits eine Kontaktlinse trägt oder damit starten will, sollte sich beim Augenoptiker oder der Augenoptikerin nach einem Upgrade auf Einmalkontaktlinsen aus Silikonhydrogel erkundigen. Das sollte man dazu wissen:
Warum Einmalkontaktlinsen?
Einmalkontaktlinsen kommen ganz ohne Pflege aus. Sie werden nach dem Tragen einfach entsorgt und für den nächsten Einsatz durch ein frisches Paar ersetzt.
Moderne Kontaktlinsentechnologien und Designs zeichnen sich durch sehr gute Seheigenschaften und einen hohen Tragekomfort aus. Kein Verrutschen, kein Beschlagen der Brille und stets ein uneingeschränktes Blickfeld machen sie zu unkomplizierten Begleitern bei allen Aktivitäten und punkten auch bei sportlichen Herausforderungen.
Tageslinsen aus Silikonhydrogel
Silikonhydrogel lässt wesentlich mehr Sauerstoff an die Augen und sorgt damit für ein gesundes Kontaktlinsentragen. Eine gute Sauerstoffversorgung ist für die Augen elementar und sorgt dafür, dass die Augen klar, weiß und gesund bleiben.
Welches sind die wichtigsten Unterschiede?
Hydrogel-Kontaktlinsen können im Laufe der Zeit und besonders bei längerer Tragedauer Feuchtigkeit verlieren. Dies kann am Ende des Tages zu Augentrockenheit mit juckenden Augen, verschwommenem Sehen und auf Dauer zu Sauerstoffmangel führen. Kontaktlinsen aus Silikonhydrogel haben dagegen zwar meist einen niedrigeren Wasseranteil als Hydrogel-Kontaktlinsen, sind aber durch ihre Materialzusammensetzung wesentlich sauerstoffdurchlässiger. Dank des enthaltenen Silikons lassen sie bis zu fünfmal mehr Sauerstoff an die Hornhaut als Hydrogel-Kontaktlinsen und sind dadurch auch für längere Tragezeiten gut geeignet.
Die Experten in den Fachgeschäften oder Spezialisten beraten gern dazu. Es gibt Kontaktlinsen in einem breiten Stärkenbereich - egal ob man kurzsichtig oder weitsichtig ist, eine Hornhautverkrümmung hat oder sich eine Gleitsichtkontaktlinse wünscht. Viele empfohlene Kontaktlinsen besitzen einen integrierten UV-Filter. UV-absorbierende Kontaktlinsen sind aber kein Ersatz für UV-absorbierende Schutzbrillen, da sie das Auge und den umliegenden Bereich nicht vollständig abdecken.