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Verständigung trotz Maske mithilfe von iffland.hören. in Degerloch

Herausforderung für Schwerhörige gemeinsam mit iffland.hören. meistern

Von links: Gvantsa Shubitidze, Petra Würth und Jenny Natterer. Foto: Bergmann

16.04.2021

Abstand halten und Mund-Nasen-Schut z (MNS) tragen sollen in Pandemiezeiten für Sicherheit und Infektionsschutz sorgen. Für Menschen mit Hörverlust ist das jedoch eine zusätzliche Herausforderung. „Seitdem es die Maskenpflicht gibt, ist es für Schwerhörige noch schwieriger geworden, ihre Mitmenschen zu verstehen“, weiß Petra Würth, Filialleiterin von iffland.hören. in Degerloch. Denn die schon zum Alltag gehörenden MNS-Masken beeinflussen das Verstehen von Wörtern, die dahinter gesprochen werden.

Das liegt vor allem in der Filterung der hohen Töne durch den Stoff vor dem Mund. Denn gerade im hohen Frequenzbereich liegt die überwiegende Mehrheit der Sprachlaute, die für das Verstehen von Sprache entscheidend sind.

Die Konsonanten „S“, „T“, „F“ und „H“ gehören zum Beispiel zu den hohen Tönen. Hinter der Maske sind Wörter wie „Hand“, „Sand“ oder „fest“ für Schwerhörige oft nicht mehr klar zu unterscheiden. Das Gehirn kann Wörter nicht mehr erkennen, wenn nur noch Vokale ankommen, die zu den tiefen Frequenzen gehören. Zudem ist es durch das Tragen von Masken praktisch ausgeschlossen, in der Mimik des Gesichtes oder von den Lippen abzulesen.

Ein Hörsystem kann helfen, sein Gegenüber – mit und ohne Maske – wieder besser zu verstehen. Jeder Hörverlust ist individuell und jeder Mensch hört anders.

„Hören ist subjektiv. Unterschiedliche Hörgewohnheiten beeinflussen die unterschiedliche Wahrnehmung von Klängen und Geräuschen. Darum führen erst die personalisierte Auswahl und Anpassung eines Hörsystems an das jeweilige Hörprofil und die Hörsituation seines Trägers zum bestmöglichen Verstehen und Klangerlebnis“, so die Filialleiterin.

Moderne Hörsysteme filtern Sprache, regeln störenden Umgebungslärm herunter, lassen sich über das Smartphone steuern und bequem per Bluetooth mit dem Telefon, Fernseher oder Multimedia-Anlagen verbinden und sind weit mehr als Hilfsmittel, die eine Hörminderung ausgleichen. Auch akkubetriebene Hörsysteme sind heute nicht mehr wegzudenken. So bieten sie mehr Komfort für Menschen mit feinmotorischer Einschränkung, da keine Batteriewechsel mehr notwendig ist. Dies kommt zugleich der Umwelt zugute.

„Als systemrelevantes Gesundheitshandwerk sind Hörakustiker mit der Einhaltung strenger Hygienevorschriften vertraut. Somit sind Sicherheit und Infektionsschutz beim Hörakustiker zu 100 Prozent gewährleistet“, betont Würth. Daher dürfen Hörakustiker, wie auch andere systemrelevante Betriebe, während des Lockdowns weiterhin öffnen und stehen mit Rat und Hilfe zur Verfügung. red
  

KONTAKT

iffland.hören.
Filiale Degerloch
Felix-Dahn-Straße 38
Tel.: 07 11 / 90 72 30 50
www.iffland-hoeren.de