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Fachgeschäfte

Seit 40 Jahren setzen die Aupperle-Märkte auf Regionalität, sichern so Arbeitsplätze vor Ort und schützen die Umwelt Hochwertige Produkte vor Ort erzeugt

Kürzlich war es wieder so weit: Schmähpreise für besonders unökologische Produkte wurden vergeben und der traurige Gewinner war eine Schweizer Handelskette. Sie verkauft Wasser aus grönländischem Gletschereis, das in Kanada produziert und in der Schweiz verkauft wird.

Die Kooperation mit lokalen Händlern gehört zum Konzept, auf das die Aupperles Wert legen – etwa die Zusammenarbeit mit der Hegnacher Mühle oder dem Landwirt Simon Sperling mit seinem Hof mit Hühnern in Stuttgart-Mühlhausen.

Wenn Fritz Aupperle von solchen Beispielen überflüssiger Transporte hört, dann sträuben sich ihm die Nackenhaare. „Hier muss ein Umdenken stattfinden“, sagt der Kaufmann, der von Beginn an, also seit mehr als 40 Jahren, auf regionale Produkte setzt. „Dadurch entfällt so viel Umweltbelastung und nachhaltig ist die Wertschöpfung in der Region ebenfalls“, sagt der 65-Jährige.

PRODUKTE AUS DEM UMKREIS VON MAXIMAL 50 KILOMETERN

Die Konsequenz, mit der Fritz Aupperle auf Regionalität setzt, ist bemerkenswert. So stammen Produkte unter dem Label „Total regional“ garantiert aus einem Umkreis von maximal 50 Kilometern. „Da machen wir keine Kompromisse“, versichert der Lebensmittelfachmann. Mehr als 1000 haltbare Lebensmittel und Artikel aus dem Frischesortiment stammen aus der Umgebung – und lassen kaum Wünsche offen. Obst und Gemüse, Fleisch, Mehl, Eier, Käse, Wein, Säfte, Honig, Teigwaren und viele andere Produkte regionaler oder gar lokaler Produzenten bieten die fünf Rewe-Märkte der Familie Aupperle an. Viele Betriebe liefern exklusiv an die Aupperles, denn eine faire Beziehung zwischen Kunde und Lieferant ist ihnen wichtig. Die Kunden profitieren von hochwertigen Lebensmitteln, deren Ursprungsort sie teilweise tagtäglich vor Augen haben – auf den Feldern des Remstals oder den Hängen des Kappelbergs.

Sie profitieren aber auch von besonderen Geschmackserlebnissen bei verarbeiteten Lebensmitteln, die es ohne die Familie Aupperle vielleicht nicht mehr geben würde. Nähe schafft Vertrauen, ermöglicht aber zugleich verstärkte Kontrolle. Lebensmittelskandale, die ein anonymer Großbetrieb aus der Ferne übersteht, würden für einen regionalen Kleinbetrieb vermutlich das Aus bedeuten. Um die Regionalität noch weiter zu steigern, kreierte Fritz Aupperle zusammen mit regionalen Erzeugern zwei Eigenmarken. Unter dem Namen „Alte Kelter“ werden schon seit einem Vierteljahrhundert sortentypische Weine in höchster Qualität ausgebaut und zum günstigen Preis angeboten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Jubiläumswein anlässlich von 75 Jahre Aupperle.

EINEN JUBILÄUMSWEIN ZUM 75. GEBURTSTAG KREIERT

In Zusammenarbeit mit der Schorndorfer Metzgerei Kurz kam später die Fleisch- und Wurstmarke „Remstal-Hof“ hinzu. Mehr als vierzig kontrollierte Vertragslandwirte aus den Regionen Rems-Murr, Ostalb und Hohenlohe stehen nicht nur für eine hohe Produktqualität, sondern auch eine artgerechte Haltung ihrer Tiere. Dass all dies nicht lediglich Lippenbekenntnisse sind, beweisen die zahlreichen Auszeichnungen, mit denen das Engagement der Familie Aupperle gewürdigt wurde. Neben Rewe-internen Preisen – etwa für die beste Weinabteilung Deutschlands – ist darunter auch der „Fair-Handelspreis“ und der „Grüne Einkaufskorb“, der vom Naturschutzbund Deutschland vergeben wird. Selbstverständlich ist für die Aupperles zudem die Unterstützung lokaler Organisationen. Mehr als 20 Vereine profitieren von dem Sponsoring, das im Jubiläumsjahr 2020 sogar noch verstärkt werden soll. kae
                     

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