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Dach und Wände auf Schäden kontrollieren

Kommt der Frühling, hinterlässt der Winter meist seine Spuren: Ein Grund, das Haus genauer zu inspizieren - von außen und von innen. Worauf es ankommt, um Kosten und Folgeschäden zu vermeiden.

Dach und Wände auf Schäden kontrollieren

Frühjahrs-Check fürs Haus: Risse, Feuchtigkeit, Dach & Dämmung im Blick behalten. Foto: picture alliance/dpa

Über den Winter können am Gebäude Schäden entstehen - etwa durch Frost und durch Stürme. Es lohnt sich daher, im Frühling die Fassade genauer unter die Lupe zu nehmen. Am besten achten Eigentümer auf Risse und Spalten am Mauerwerk sowie feuchte und undichte Stellen. Solche Probleme sollten sie zeitnah beseitigen, falls sie fündig werden. Denn wer Schäden früh erkennt, kann häufig viel Geld sparen. Kleine Mängel entwickeln sich schnell zu größeren Problemen, wenn sie über den Frühling und Sommer unbeachtet bleiben. Und dann kann es schnell teuer werden.

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Dach und Dämmung überprüfen

Wichtig ist, dass man nicht nur die Fassade prüft. Eigentümer sollen auch das Dach und die Dämmung kontrollieren, raten die Experten. Gerade dort können undichte Stellen fatale Folgen haben. Kälte und Frost können einem Gebäude zusetzen. Doch ebenso können altersbedingte Schäden auftreten. Tauchen größere Schäden auf, die eine Reparatur erfordern, sollten Eigentümer darüber nachdenken, ob sie die Arbeiten mit nötigen Modernisierungsarbeiten kombinieren – etwa Fenster tauschen oder nachträglich eine Wand oder das Dach dämmen. Das sei sinnvoll, denn so kann man nicht nur Heizkosten in der kalten Jahreszeit sparen - ein gut gedämmtes Gebäude bleibt im Sommer auch kühler.

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Beim Check im Frühling lohnt es sich, auch die Innenräume, genau unter die Lupe zu nehmen. Gerade in Ecken und an kühlen Außenwänden, die schlecht oder gar nicht gedämmt sind, kann sich nämlich Schimmel bilden. Dort kühlt die Luft meist ab. Sammelt sich dann zum Beispiel noch Feuchtigkeit hinter einem Schrank, können bereits nach einer kalten Woche Schimmelpilze entstehen. Ist etwa ein undichtes Dach die Ursache, kann man mit einem Eimer das eindringende Wasser vorübergehend auffangen. Das andere Ziel ist es, eine langfristige Lösung zu finden und die Schäden fachgerecht zu beheben.

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Nicht immer lässt sich die Ursache sofort finden. Wurde ausreichend geheizt und gelüftet, müssen andere Gründe vorliegen. Schimmel kann auch ein Zeichen für unentdeckte Wasserschäden sein – wie eine undichte Wasser- oder Heizungsleitung. Manchmal tritt auch von außen unbemerkt Feuchtigkeit ins Haus ein. Schimmel kann nicht nur der Gebäudesubstanz schaden, sondern auch der Gesundheit Daher sollte man den Kontakt möglichst minimieren und das Problem zeitnah angehen.

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Liegen größere Schäden vor, sollte man sich Unterstützung von Bausachverständigen oder einer spezialisierten Fachfirma holen. Sie kann bei der Analyse der Ursachen und der Schimmelsanierung helfen. Ist eine Fläche von mehr als einem halben Quadratmeter betroffen: den Raum bis zur Sanierung möglichst nicht nutzen. Sollte dies nicht möglich sein, muss man verstärkt lüften. Unter Umständen kann man die Stelle vorübergehend mit luftdichter Folie abkleben. Übrigens: Mieter sind dazu verpflichtet, den Vermieter oder die Hausverwaltung über Schimmel zu informieren und beim Beheben mitzuwirken – auch wenn kein eigenes Verschulden vorliegt. Grundsätzlich ist der Eigentümer für die Beseitigung verantwortlich. Bei Schimmel kann es schnell um die Schuldfrage gehen. Um eine spätere rechtliche Auseinandersetzung zu vermeiden, sollte man vor weiteren Schritten sich Rechtsrat einholen, raten die Verbraucherschützer. Tipp: Den Schaden sorgfältig mit Fotos dokumentieren. Zudem sollte man aufschreiben, wann und wo man den Schaden festgestellt hat. Genauso, ob es vorher besondere Umstände gab – etwa starken Regen und Wind.

Von dpa


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