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Mit häufigem Augenreiben beginnt es

Der Keratokonus ist eine kegelförmige Verformung der Hornhaut

Mit häufigem Augenreiben beginnt es

Häufiges Augenreiben führt zu einer mechanischen Schwächung der Hornhaut. Foto: Archiv/Klaus Eppele-Fotolia

Das Bedürfnis in den Augen zu reiben, kann unterschiedliche Ursachen haben. Meist sind Müdigkeit, eine Allergie oder trockene und somit juckende Augen die Ursache. Doch häufiges Augenreiben führt zu einer mechanischen Schwächung der Hornhaut. Diese wird immer dünner und beginnt sich dadurch zu wölben. So entsteht der sogenannte Keratokonus. Er ist eine kegelförmige Verformung der Hornhaut, wodurch das einfallende Licht ungebündelt auf die Netzhaut trifft. Die Folge ist eine unscharfe Sicht.

Ihren Anfang nimmt die Erkrankung meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und kommt zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr zum Stillstand. In dieser Zeitspanne kann die Verformung schubweise fortschreiten. Anfänglich lässt sich die Sehschärfe mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigieren, bei extremen Verläufen war lange Jahre eine Hornhauttransplantation notwendig. Seit Ende der 1990er-Jahre gibt es mit dem Crosslinking-Verfahren eine moderne alternative Behandlungsmethode. Beim Crosslinking werden die Hornhautfasern durch eine Kombination aus Reboflavin (Vitamin B12) und UV-Licht stärker miteinander vernetzt und somit stabilisiert. Die fortschreitende Wölbung kann gestoppt werden. red

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