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Urlaubsfreuden

Genussvolles Freizeitvergnügen

Fans von Außengastronomien freuen sich auf die warmen Monate

17. Juni 2019 - 12:00 Uhr
Sommer heißt: draußen genießen.Foto: dpa/Wolfram Kastl
Sommer heißt: draußen genießen.
Foto: dpa/Wolfram Kastl
Dachterrassen, Außensitze, Biergärten unter Bäumen und Schatten spendende Innenhöfe – an alle diesen Orten tummeln sich die Menschen, um den Sommer zu genießen. Im Sommer 2018 konnten Biergartenfans besonders viele Stunden an den oft lauschigen und gemütlichen Plätzen verbringen, denn schon im April gab es hochsommerliche Temperaturen, die bis weit in den Oktober hinein anhielten. Hoffnungen für diesen Sommer gibt es genug, doch niemand weiß, ob sich dies wiederholt und das Jahr 2019 erneut Rekorde aufstellt. Doch auch in einem nicht so warmen Frühling oder Herbst kann man im Biergarten eine entspannte Zeit verbringen. 

Öffnungszeiten liberalisiert

Ob mit Kollegen, Freunden oder Bekannten – die Stunden in einem Biergarten (und nicht nur dort) sind zumeist sehr gesellig, und zugleich ist das Angebot dieser Orte sehr facettenreich. Man findet die Außenterrassen über den Dächern der Stadt, an den bekanntesten Ausflugszielen der Region, versteckt an einem See, mal schlicht mit einzig ein paar Bänken auf dem Bürgersteig, in Innenhöfen oder ganz idyllisch zwischen alten Kastanien. Sie alle haben eins gemeinsam: Unter blauem und später abendlichem Himmel werden sie zum genussvollen Freizeitvergnügen. „Die Zahl der Biergärten in Deutschland nimmt immer weiter zu. Seit der Jahrtausendwende dürfte sich die Anzahl in etwa verdreifacht haben“, schätzt Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins. Der Außengastronomie komme vor allem auch zugute, dass die Freiluft-Öffnungszeiten vielerorts liberalisiert wurden, in Großstädten wie Hamburg oder Berlin sei „Sperrstunde“ ohnehin ein Fremdwort. So steigt die Nachfrage an Sitzplätzen unter freiem Himmel spätestens dann an, wenn das Thermometer die 20-Grad-Schwelle genommen habe. Erfrischend bei diesen Temperaturen ist immer ein frisch gezapftes Pils oder ein kühles Radler. Doch nicht nur die verschiedenen Biervarianten sorgen für Abkühlung. Mischgetränke wie etwa ein Aperol Spritz liegen seit Jahren voll im Trend. So wird der Abend im Biergarten zu einer entspannten und genussvollen Zeit.

Ursprung Bayern

Ein Sommer ohne Biergarten ist für die Bundesbürger heute undenkbar. Ihren Ursprung fand die Biergartenkultur bereits im 16. Jahrhundert, und zwar in Bayern. 1539 legte die bayerische Brauordnung fest, dass nur zwischen Ende September und Ende April gebraut werden dürfe. Kein Bier im Sommer – das konnten sich die Menschen auch damals nicht vorstellen. Deshalb legten die Brauer Bierkeller an, um das im März und April gebraute Bier den Sommer über in kühler Umgebung lagern zu können. Zum Schutz vor der Sonne pflanzte man schattenspendende Kastanien- oder Lindenbäume an. Irgendwann wurde das ausgeschenkte Bier dann sofort unter den Bäumen getrunken: Der Biergarten war geboren.

Dich egal wo man schöne Sonnenstunden genießt: Für manche gehören ein Bier oder ein Gläschen eiskalter Weißwein im Sommer einfach dazu. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist jedoch darauf hin, dass Alkohol bei Hitze schneller und intensiver wirkt. Der sinkende Blutdruck lässt einen zudem schnell müde und schlapp werden. Wer es übertreibt, riskiert Kreislaufprobleme bis zur Bewusstlosigkeit. Die hohen Temperaturen entziehen dem Körper darüber hinaus Flüssigkeit - man schwitzt. Durch Alkohol gehen dem Körper noch mehr Mineralstoffe verloren, erklären die Experten. So kann es leichter zu Hitzschlägen kommen. Wer draußen unterwegs ist, sollte daher ausreichend nicht-alkoholische Durstlöscher trinken. Gut geeignet sind Wasser, Tee oder Fruchtschorlen. Findet man eine gute Mischung, kann der Alkohol in Ruhe genossen werden. (sg)
  
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