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„Ein Kult- und Kulturereignis“

Der „volksfestliche Dreiklang“, wie ihn Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper bezeichnet, ist stimmungsvoll gestartet.

„Ein Kult- und Kulturereignis“

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher lockt es in diesem Jahr wieder auf den Cannstatter Wasen. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Wir sind mit dem Auftakt zufrieden“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. Positiv verlaufen ist am Erföffnungswochenende insbesondere der Start für das Landwirtschaftliche Hauptfest (LWH). Kroll: „Allein in der ersten Stunde passierten rund 5000 Fachbesucher und Familien die Eingänge auf das Landwirtschaftliche Hauptfest. Das war wirklich überraschend gut und stimmt den Landesbauernverband und uns für die nächsten Messetage positiv.“Drei Eröffnungen in drei Tagen – auch das ist der „volksfestliche Dreiklang“. Den Anfang machte das 175. Cannstatter Volksfest, das mit dem traditionellen Fassanstich im Dinkelacker-Zelt der Festwirte Dieter und Werner Klauss eröffnet wurde. In seiner Ansprache hob Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hervor: „Unser Volksfest ist ein Kraftquell für Geist und Seele und es ist ein Kult- und Kulturereignis.“ Nach dem erfolgreichen Fassanstich mit zwei Schlägen gab es für das Volk zum 175. Jubiläum 175 Liter Freibier an der Fruchtsäule. Gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann und „Wasen-Bürgermeister“ Thomas Fuhrmann füllte Stuttgarts OB, unterstützt von seiner Frau Gudrun, Krug um Krug – ein Auftakt nach Maß.

Der Historische Volksfestumzug mit rund 4000 Teilnehmern lockte ebenso viele Besucher und Schaulustige an die Straßen in Bad Cannstatt und auf den Wasen.

Die Eröffnung auf dem Historischen Volksfest im Traditionszelt auf dem Schlossplatz konnte sich auch sehen lassen. Der Zauber aus längst vergangenen Tagen war beim Einmarsch der Fahnen- und Trachtengruppen zu spüren, mit dabei auch König Wilhelm und seine Frau Katharina, die von zwei Schauspielern verkörpert wurden.

Ministerialdirektor Jörg Krauss begrüßte als „Hausherr“ die Festgäste auf dem schönsten Platz des Landes mit einem schwäbischen Grußwort. Für OB Nopper erwacht „bei unserem Volksfest das württembergische Selbstbewusstsein.“ Und so schritt er dann auch zum Fassanstich. Ein Schlag und alles war erledigt. Der volksfestliche Dreiklang passte – zwei Schläge auf dem Wasen und einer auf dem Schlossplatz.

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Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper bei der Eröffnung des 175. Cannstatter Volksfests. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Nach vier Jahren hat in diesem Jahr außerdem das 101. Landwirtschaftliche Hauptfest (LWH) begonnen, das durch Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, und Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg e.V., eröffnet wurde.

Rukwied betonte die Bedeutung der heimischen Produkte: „Die Landwirtschaft ist wichtig für unser Leben. Nutzen Sie diese Traditionsmesse zur Information und genießen Sie die Spezialitäten unseres Landes, damit auch das 101. Landwirtschaftliche Hauptfest zu einem bunten und unterhaltsamen Ereignis wird.“

Unter dem Motto „Landwirtschaft erLEBEN“ zeigen mehr als 500 Aussteller aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Bulgarien und Großbritannien ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen. An insgesamt neun Messetagen dreht sich also alles um Tiere, Ernährung, Natur und Technik und bietet Fachbesuchern, Verbrauchern und Kindern die Möglichkeit, Landwirtschaft zu verstehen und mit allen Sinnen zu begreifen. red

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