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Pflege der schönen Pflanzen leichter als so mancher denkt Die richtige Rose

Sie muss ja nicht gleich so dicht und dornig ausfallen wie das undurchdringliche Gestrüpp vor dem Dornröschenschloss. Aber eine Rosenhecke macht sich eigentlich in jedem Garten gut. Auch als natürlicher und dekorativer Sichtschutz zur Straße oder zu den Nachbarn, als Begrenzung fürs Beet oder als Schmuck für die Hausfassade.

Rosen stehen jedem Haus gut. Foto: dpa/Arno Burgi
Dehner Garten-Center

Und anders als viele Hobbygärtner glauben, sind Rosen nicht besonders empfindlich und brauchen nur wenig Pflege. Man kann sie getrost für eine Hecke verwenden, die über mehrere Jahrzehntehalten soll. „Es gibt so viele verschiedene Sorten, da ist für alle Bodenverhältnisse etwas dabei“, betont Manuela Dräger vom Rosenpark Dräger in Bad Nauheim.

Um eine Rosenhecke zu planen, muss man wissen, welche Heckenhöhe und -breite erreicht werden soll. Auch die gewünschte Blickdichte ist ein wichtiges Kriterium. „Soll die Hecke als Sichtschutz dienen, müssen die Rosen mindestens 1,80 Meter hoch wachsen“, sagt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin.

Dafür kommen Wildrosen oder starkwachsende Strauch- und Parkrosen in Betracht. Bei der Zahl der benötigten Pflanzen sollte man pro Meter zwei Stück einplanen, damit der Pflanzabstand bei 40 bis 50 Zentimetern liegt. Wildrosen sind besonders umweltfreundlich, denn sie bilden mit ihren ungefüllten Blüten eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

„Im Gegensatz zu remontierenden Sorten blühen sie nur einmal, tragen aber bis in den Winter hinein Hagebutten, die wiederumeine wichtige Futterquelle für Vögel und Kleinsäuger sind“, erklärt Wagner. Für naturnahe Gärten sind Wildrosen die erste Wahl. Für strukturierte Gärten werden hingegen eher Strauch- und Parkrosengewählt, die möglichst gleichmäßig wachsen. Allerdings benötigen Strauchrosen Platz.

„Sie wirken erst dann richtig gut, wenn man sie auch in die Breite wachsen lässt“, meint Wagner. Er empfiehlt möglichst nur eine Sorte zu pflanzen, weil das am edelsten aussieht. Viele verschiedene Sorten mitunterschiedlichen Blühfarben und Wuchsformen können nämlich schnellunruhig wirken – besonders in kurzen Hecken. Und kürzere Hecken eignen sich insbesondere für die Weg- oder Beetbegrenzung. Hier sind Kleinstrauchrosen die richtige Wahl. Sie wachsen meist buschig und leicht überhängend.

Aber nicht nur als Busch im Garten oder Wegbegrenzung sehen Rosenprächtig aus, sie machen auch an Hauswänden eine gute Figur und sorgen für ein frisches Mikroklima. Als Fassadenbegrünung kommen Kletter- oder Rambler-Rosen zum Einsatz. Katja Fischer, dpa


Einzigartiges Kulturgut

Lässt man das Auge über die Natur streifen, erkennt man, wie der Mensch sie durch seine Nutzung geprägt und in Kulturlandschaften verwandelt hat. Landschaftsbilder mit unverwechselbaren Gesichtern und Pflanzenwelten sind entstanden und zum einzigartigen Kulturgut geworden. Dazu gehören Weinberge, nach denen sich Besitzer sonnenverwöhnter Gartenhänge oder Hausmauern häufig sehnen. Im Stroh- und Heckengäu bieten Hundsrosen und Wildobsthecken aus Kornelkirsche, Holunder und Eberesche an Feld- und Wiesenrändern wertvolles Futter für die Vogelwelt. An Kuhschelle, Natternkopf oder Apotheker-Salbei laben sich Insekten ausgiebig. Pflanzt man diese Gewächse in den Garten, wird er zum Lebensraum für Mensch und Natur.

Und die Wacholderheide, von weidenden Schafen geschaffen, ist das Ergebnis einer Symbiose von Pflanzen- und Tierwelt. Sie besticht durch ihre duftende Weite und entspannte Atmosphäre, die man gerne zuhause um sich hätte. Wacholder in verschiedenen Wuchsformen, Diptam, Berg-Astern und Blutstorchschnabel machen es möglich. Auch die Stadt selbst hat sich mit Terrassengärten und vertikalen Wandbegrünungen zur Kulturlandschaft entwickelt.

Zierliche Gehölze, Kletterpflanzen, Beeren und Stauden schaffen in frostfesten Gefäßen grüne Kulissen. red
                     

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