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Verschönern mit Pinsel und System

Damit es gut aussieht: Tipps für das richtige Lackieren von Metall, Holz und Kunststoff-Oberflächen.

Verschönern mit Pinsel und System

Derselbe Liegestuhl, neuer Look: Mit einer frischen Lackierung kann das Lieblingsstück im Garten wieder erstrahlen. Foto: Getty Images/Westend 61,dj

Aus alt mach wieder frisch und gepflegt: Oft genügt bereits ein neuer Anstrich, um ältere Möbelstücke, betagte Fenster oder ein verwittertes Garagentor wieder erstrahlen zu lassen. Egal, was im Außenbereich verschönert werden soll: Eine gute Vorbereitung ist für Selbermacherinnen und Selbermacher die halbe Miete. Eine wichtige Frage dabei lautet: In welchem Zustand befindet sich die alte Lackschicht? Ein gründliches Säubern und häufig auch ein Anschleifen der vorhandenen Oberfläche bilden meist den ersten Schritt, damit die neue Farbe beziehungsweise der neue Lack gleichmäßig und gut haftet. Falls die Oberfläche jedoch schon beim ersten Abziehen blättert, muss sie komplett entfernt werden, bevor etwa ein Fensterrahmen oder ein Treppengeländer neu erstrahlen kann.

Der passende Lack für jedes Material

Eine große Rolle beim gekonnten Streichen spielt naturgemäß auch das Material, das bearbeitet werden soll. Holz etwa nimmt Lack gut an, reagiert aber empfindlich auf ungleichmäßige Schichten. An Profilen und Kanten lohnt es sich, etwas mehr Sorgfalt zu investieren, denn dort entstehen schnell dünne Stellen. Kunststoffe wiederum stellen ihre ganz eigenen Anforderungen. Viele alte PVC- oder Hartkunststoffteile lassen sich zwar gut überarbeiten, reagieren aber nur dann zuverlässig, wenn der Lack selbst eine hohe Direkthaftung mitbringt. Wer nicht jedes Mal nach geeigneten Speziallacken suchen möchte, kann es sich etwa mit AquaVision Multi-Venti von Südwest einfach machen. Das Material nutzt eine besondere Bindemittelkombination, sodass die Lacke universell für Holz, Kunststoffe oder sogar Metall wie Aluminium oder verzinkte Bleche geeignet sind. Tipp: Bei Eisen und Stahl empfiehlt sich – nicht zuletzt als Korrosionsschutz – vorab eine passende Grundierung.

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Tipps zum gekonnten Lackieren

Ein weiterer Vorteil der universellen Lackprodukte ist die schnelle Trocknung. Wer schon einmal Fenster lackiert hat, weiß die Möglichkeit zu schätzen, mehrere Schichten an einem einzigen Tag aufzutragen. Im Außenbereich zählt zudem Beständigkeit. UV-Licht lässt viele Lacke rasch ausbleichen, feuchte Schattenbereiche bieten Algen und Pilzen ideale Bedingungen. Hier bieten die Produkte des deutschen Herstellers einen technischen Schutz durch Wirkstoffe. Diese setzen sich erst dann frei, wenn Feuchtigkeit und Bewitterung tatsächlich auftreten. Auf etlichen Homepages sowie im Fachhandel vor Ort gibt es viele Informationen und Tipps zur Verarbeitung. Grundsätzlich gilt für gelungenes Lackieren: Die Oberfläche sauber vorbereiten, dünn und gleichmäßig auftragen, jede Schicht durchtrocknen lassen djd


Guter Start in den Beruf

Nur Lehrkräfte, die wissen, wie ein Handwerksbetrieb arbeitet, können Jugendliche auch dahingehend beraten und sie frühzeitig für handwerkliche Berufe zu begeistern. Eine gute Berufsorientierung kommt dabei allen zugute. Deshalb bieten die baden-württembergischen Handwerkskammern gemeinsam mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) auch im Jahr 2026 wieder Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an, die Berufsorientierung in ihren Schulen verantworten. „Die Lehrerinnen und Lehrer sind für uns wichtige Partner, um Jugendlichen die ausgezeichneten Zukunftschancen im Handwerk aufzuzeigen. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, Lehrkräften mit der Fortbildung Einblicke ins Handwerk zu ermöglichen“, betont Rainer Reichhold, Präsident des Dachverbands Handwerk BW.

In den Fortbildungen erhalten Lehrkräfte praktische Einblicke in Handwerksberufe, lernen den Ablauf einer dualen Ausbildung kennen und erfahren, wie sie Berufsorientierung praxisnah in ihren Schulen vermitteln können. Ziel ist es, Berufsorientierung ergebnisoffen zu gestalten. Die Termine der Lehrerfortbildungen im Folgenden im Überblick: in Heilbronn sind sie am 4. Februar, in Mannheim am 21. Juli – Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, in Stuttgart am 22. April - Bildungsakademie der Handwerkskammer Stuttgart-Weilimdorf, in Ulm am 1. April, Bildungsakademie der Handwerkskammer Ulm. Mehr unter www.handwerks-power.de/ansprechpartner/. red/hwbw