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Essen & Trinken

Veggie-Bratlinge liegen auf dem Grill voll im Trend. Burger geht immer – auch ohne Fleisch

Feste Gemüsesorten, die sich perfekt braten oder grillen lassen, sind aktuell in den Burger-Buden, aber auch beim Selbermachen besonders beliebt: Allen voran der große Portobello-Pilz. Durch seinen herzhaften Geschmack und die zähe Konsistenz eignet sich der braune Riesenchampignon prima als Fleischersatz. Der Pilz wird entstielt und mit Öl und Gewürzen in den Ofen, auf den Grill oder in die Pfanne gepackt. Extra lecker wird er, wurde er vorher für eine kurze Zeit mariniert.

Veggie-Burger liegen voll im Trend und schmecken jedem.

Auch Auberginenschnitzel sind schnell gemacht. Wichtig ist nur, dass die Scheiben vor dem Weiterverarbeiten gut gesalzen und anschließend abgetupft werden. Das entzieht Wasser. Und dann am besten mit einer leckeren Marinade ab auf den Grill.

Gemüsebratlinge werden auch vegetarische Buletten genannt: Diese Veggie- oder Vegan-Patties bestehen aus verschiedenen gehackten oder pürierten Gemüsesorten. Man kann so gut wie jedes Gemüse zu solch einem Patty formen. Besonders beliebt sind Mischungen aus Erbsen, Kidneybohnen, Linsen oder Kichererbsen. Sie werden mit Zwiebeln, Senf, Mehl, verquirltem Ei, Haferflocken oder anderen Bindemitteln zu einer klebrigen Masse verrührt. Daraus lassen sich mit der Hand Buletten formen, oder man gibt die Masse auf ein Backblech und sticht mit einem Glas oder speziellem Ausstecher Patties aus, die dann in der Pfanne gebraten werden. Bei kernigen Grundlagen wie Dinkel, Quinoa, Bulgur oder Grünkern sollten die Körner eine Nacht lang in Wasser quellen. In die fertige Masse kommen dann je nach Produkt noch ein paar uneingeweichte Körner – das gibt Biss!

Natürlich darf Tofu als Fleischersatz nicht fehlen. Es ist denkbar einfach: Man kauft festen Tofu, gießt das überflüssige Wasser ab und mischt den Tofu mit Gewürzen je nach Geschmack. Gut geeignet sind: Knoblauchgranulat, Paprikapulver, geriebener Ingwer, gehackte Petersilie, Muskat und Sojasoße. Für die richtige Konsistenz sollte man, bevor der Tofu im Mixer zerkleinert wird, noch etwas Semmelbrösel hinzufügen.

Wer auf Käse als Burgeralternative setzt, ist beim „Quietsch-Käse“ Halloumi genau richtig. Der schnittfeste Käse lässt sich nämlich hervorragend verarbeiten und grillen, backen, braten oder auch frittieren. Feta ist ebenso schnittfest, aber weniger einfach zu erhitzen. Am besten am Stück in Alufolie grillen und dann in Scheiben schneiden. Super lecker sind Ziegenkäse-Röllchen, wenn sie leicht gegrillt auf die Brötchenhälften kommen. Und sensationell mit kleinen Streifen einer frischen Birne und Rucola.

Der treuste Begleiter eines Pattys ist natürlich sein Bun. Die typischen Burgerbrötchen aus dem Supermarkt oder Discounter sind allerdings schnittfest gemachte Luft. Darum greifen Lecker-Fans lieber zu knusprigen Vollkornbrötchen oder Laugenweckle vom Bäcker oder machen ihre Buns etwa auf Kartoffelbasis am besten einfach selbst. Selbst in Form gepresster Reis (Bento-Burger), Focaccia-Stücke oder Toastbrotscheiben kommen als Träger des Pattys in Frage. Von Corinna Wießler
  

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