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Verantwortungsvoll handeln

Fürsorge und Vorsorge, die entlasten

Verantwortungsvoll handeln

Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch, Vorsorge zu treffen. Foto: akz/Robert Koch/Adobe Stock

Plötzlich ist der Ausnahmezustand da – wenn ein naher Angehöriger stirbt, unerwartet und schmerzhaft. Betroffen sind nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Menschen, die ein Unfall oder eine schwere Krankheit aus dem Leben reißt.Während der Trauer und dem emotionalen Ausnahmezustand kommt kurze Zeit später eine weitere Sorge auf die Angehörigen zu: hohe Kosten für die Beerdigung. Denn das gesetzliche Sterbegeld wurde schon 2004 abgeschafft, auch die Krankenkassen zahlen seit 2014 kein Sterbegeld mehr an die Angehörigen aus. Schnell kommen mehrere tausend Euro zusammen, vor allem die Friedhofsgebühren sind in den letzten Jahren gestiegen.

VORSORGE, DIE SICH LOHNT

Gerade die Corona-Krise hat viele Menschen ins Nachdenken über ein Thema gebracht, das gerne verdrängt wird – doch wer verantwortungsvoll für seine Angehörigen sorgen will, sollte sich mit dem eigenen Ableben beschäftigen. Verschiedene Versicherungen bieten Hilfe und Absicherung an. Beispielsweise übernehmen sie die Kosten in Höhe der abgeschlossenen Summe für das Begräbnis der Abgesicherten. Sie leisten bei Sterbefällen nicht nur schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe, sondern bieten den Hinterbliebenen auch in den schweren Zeiten der Trauer persönliche Betreuung an.

Tritt ein Todesfall ein, sind die Angehörigen bestattungspflichtig. Die Reihenfolge ist dabei festgelegt: Verpflichtet sind Ehegatten, volljährige Kinder, die Eltern, volljährige Geschwister, die Großeltern und volljährige Enkelkinder. Jeder Einzelne kann mit einer Versicherung dafür Sorge tragen, dass die anfallenden Kosten abgedeckt sind. akz

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