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Filder-Zeitung

Rund ums Haus - Fachbetriebe in der Nähe Auf Größe stehen

04. Oktober 2019 - 15:00 Uhr

Großformatige Fliesen lassen das Badezimmer wertiger und eleganter wirken. Bei der Verlegung gibt es Besonderheiten zu beachten. Foto: z/djd/Saint-Gobain Weber
Großformatige Fliesen lassen das Badezimmer wertiger und eleganter wirken. Bei der Verlegung gibt es Besonderheiten zu beachten. Foto: z/djd/Saint-Gobain Weber

Fliesen sind langlebig und pflegeleicht und somit ein echter Klassiker für die Boden- und Wandgestaltung. Doch auch hier ändern sich die Trends: Seit einiger Zeit werden Platten im XXL-Format immer beliebter. Die Technik ermöglicht es heute, immer größere und dünnere Keramiken herzustellen – und die Verbraucher nutzen gerne die Möglichkeit, Räumen vom Bad bis zum Wohnzimmer auf diese Weise einen edlen Look zu verleihen. Laut einer Definition des Fachverbands gilt eine Fliese als großformatig, wenn die Kantenlänge zwischen 60 und 120 Zentimeter liegt. Im Regelwerk sind größere Fliesen noch nicht vorgesehen, aber Hersteller bieten bereits Fliesen mit Kantenlängen von über drei Meter an und arbeiten stetig an weiteren Größenrekorden.
  


Feuchte Mauern trockenlegen

Mauersäge gegen feuchte Mauern und Schimmelpilz

Mit dem Mauersägeverfahren kann eine Feuchtesperre in die Außenwand gezogen werden. Foto: z/djd/katz GmbH
Mit dem Mauersägeverfahren kann eine Feuchtesperre in die Außenwand gezogen werden. Foto: z/djd/katz GmbH

Zuerst sind es leichte Salzausblühungen oder abplatzende Putzteilchen auf der Fassade. Häufig werden diese Warnsignale von Hauseigentümern nicht wahrgenommen oder als Schönheitsfehler betrachtet – bis schließlich deutliche Schimmelspuren auch im Inneren des Eigenheims nicht mehr zu übersehen sind. Bei einem Befall mit gesundheitsbedenklichem Pilz ist schnelles und gründliches Handeln gefragt: Zuerst muss der schwarze Bereich gründlich beseitigt werden, danach wird eine Sanierung des Mauerwerks notwendig, um alle Gefährdungen für die eigene Gesundheit auszuschließen. Das ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit für vorbeugende Maßnahmen, damit der Schimmel keine zweite Chance erhält.

URSACHEN AUF DEN GRUND GEHEN

Die Sporen des Schimmelpilzes finden vor allem dort gute Wachstumsbedingungen vor, wo es ausreichend feucht ist. „Wichtig ist bei jedem Feuchteschaden eine gründliche Analyse vor Ort, um mit speziellen Messmethoden die Ursachen und den Umfang zu ermitteln und das passende Verfahren zur Sanierung auszuwählen“, empfiehlt Bautenschutzexperte Hans-Peter Katz. Denn nicht jeder Befall mit den Pilzsporen werde durch schlechtes oder falsches Lüften verursacht. Oft liegt die Ursache tief in der Bausubstanz verborgen. Um das Mauerwerk trocken und schimmelfrei zu halten, wird bei Neubauten heutzutage meist von vornherein eine Sperrbahn eingeplant. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich aufsteigen und Schimmelbefall verursachen kann. In Altbauten ist diese Sperre nicht vorhanden oder mit den Jahren zerstört.
    

MAUER-SCHLITZ FÜR NEUE ABDICHTUNG

Um den Schutz des Mauerwerks wiederherzustellen, gibt es verschiedene Wege. Empfehlenswert ist in jedem Fall, eine Beratung durch den erfahrenen Fachmann zu nutzen. Gut geeignet gerade für den Altbaubereich ist das sogenannte Mauersägeverfahren. Dazu wird das Mauerwerk zunächst horizontal mit Spezialmaschinen geschlitzt. In den Freiraum bauen die Facharbeiter eine neue Sperrbahn ein, die dauerhaft gegen aufsteigende Feuchtigkeit wirkt. Wenn die Abdichtungsplatte korrekt sitzt, wird der Schnitt wiederum mit einem Spezialmörtel dicht aufgefüllt. Setzungsrisse werden so vermieden, zudem ist die Schnittstelle dauerhaft gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet. Das Verfahren ist für nahezu alle Mauerwerksarten und -stärken geeignet und lässt sich einfach sowie zeitsparend realisieren. djd
   

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