Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,am 1. Januar 2022 jährte sich zum 50. Mal der offizielle Zusammenschluss von Rutesheim und Perouse. Anlass war die damalige Gemeindereform in Baden-Württemberg. Aus nicht weniger als 3379 vormals selbstständigen Gemeinden sind zunächst 1111 Gemeinden geworden und aufgrund weiterer Zusammenschlüsse sind es aktuell 1101 Gemeinden. Die Bürgerinnen und Bürger von Perouse haben am 23. November 1971 mit großer Mehrheit für den Zusammenschluss mit Rutesheim votiert und zum 1. Januar 1972 ist die Eingliederungsvereinbarung in Kraft getreten. Auf diesen Sonderseiten der Leonberger Kreiszeitung wird an die damaligen Ereignisse und an die Entwicklung unseres Waldenserorts Perouse in den vergangenen 50 Jahren erinnert.
Rutesheim und der Waldenserort Perouse haben sich in den vergangenen 50 Jahren gleichermaßen positiv entwickelt. Die Stadt Rutesheim hat alle Zusagen der Eingliederungsvereinbarung und vieles darüber hinaus realisiert. Wir sind eine Stadt und können auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit blicken.
Bei einem 50-Jahr-Jubiläum dreht sich natürlich das Meiste um die Entwicklungen der Vergangenheit. Aber wir richten unseren Blick auch immer auf unsere gemeinsame Zukunft. Wir arbeiten weiterhin daran, wie in den letzten Jahrzehnten auch, unsere Stadt weiter voranzubringen. Dabei verlieren wir nie die Besonderheiten und Traditionen unserer Stadtteile aus den Augen. Für die Verwaltung und den Gemeinderat sind sie alle gleich viel wert und gleich wichtig. Sie mögen unterschiedlich sein, trotzdem sind sie der unverzichtbare Teil eines Ganzen.


Ich kann Ihnen versichern, dass wir am Ball bleiben, damit wir unserem Stadtmotto „aktiv, innovativ, lebenswert!“ stets gerecht werden. Erst kürzlich haben wir einen Klimabeirat gegründet und haben – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Jugendlichen – mit unserem Stadtentwicklungsprozess einen überzeugenden Zukunfts-Leitfaden entwickelt. Bei Neueinführungen werden alle berücksichtigt. Das sehen Sie zum Beispiel an den Angeboten wie Carsharing, den RegioRädern und an unseren Planungen für ein Mehrgenerationenhaus. Bei manchen Projekten hat Perouse auch die Nase vorn – wie zum Beispiel bei der Verlegung von Glasfaser.


Ich bin froh, dass Rutesheim und Perouse vor 50 Jahren zusammengefunden haben. Das war eine gute Entscheidung, die sich über die Jahre mehr als bewährt hat.


Herzlichst
Ihre
Susanne Widmaier
Bürgermeisterin