Anzeige

Stuttgart lokal

Heinz Blume Malerwerkstätte in Leonberg-Eltingen: Neue Aufgaben, neue Leistungen - und ein neues Berufsbild

Geschäftsführer Andreas Hinze spricht im Interview über die Entwicklungen der vergangenen Jahre

Heinz Blume Malerwerkstätte in Leonberg-Eltingen: Neue Aufgaben, neue Leistungen - und ein neues Berufsbild

Der Firmenstandort von Maler Blume in der Leonberger Hertichstraße 2. Foto: frei

Im Jahr 1973 gegründet, feiert die Leonberg-Eltinger Heinz Blume Malerwerkstätte in diesem Jahr runden Geburtstag. 2004 übernahm Andreas Hinze von Heinz Blume die Geschäftsleitung des Betriebs, der seit Anfang der 1990er Jahre in der Hertichstraße 2 im Leonberger Gewerbegebiet Hertich zu finden ist. Im Interview verrät Geschäftsführer und Meister Andreas Hinze, was sich im vergangenen halben Jahrhundert verändert hat: der Betrieb, die Aufgaben und Leistungen aber auch das gesamte Berufsbild. 

Herr Hinze, ihre Firma hat einst als Ein-Mann-Betrieb angefangen, wie steht sie heute, ein halbes Jahrhundert später, da?

Andreas Hinze: Derzeit besteht die Firma aus zwei Geschäftsführern, einer Büroangestellten, zwölf Gesellen und zwei Malermeistern. Als Geschäftsführer bin ich selbstverständlich auch Meister und zudem Schimmelsachverständiger. 

Früher hatten wir immer bis zu drei Azubis pro Lehrjahr, derzeit leider keinen. Aber wir sind wie alle anderen Betriebe immer auf der Suche. Außerdem haben wir eine enge Kooperation mit der Malerwerkstätte Hinze. Mein Bruder hat sich nach seinem Meister ebenfalls selbstständig gemacht. 

Der Engelbergturm ist eines von vielen Projekten, das die Malerwerkstätte umgesetzt hat. Foto: frei
Der Engelbergturm ist eines von vielen Projekten, das die Malerwerkstätte umgesetzt hat. Foto: frei

Heinz Blume fuhr einst im VW Käfer mit Anhänger zu seinen ersten Kunden, um dort traditionelle Malerarbeiten zu erledigen. Wie haben sich die Aufgaben und Leistungen der Heinz Blume Malerwerkstätte heute 50 Jahre später geändert?

Andreas Hinze: Als moderner Malerbetrieb von heute bieten wir unseren Kunden nicht nur traditionelle Malerarbeiten an, sondern warten mit einer ganzen Reihe zusätzlicher Fertigkeiten auf, die das Wohnen angenehmer gestalten. 

Zu unseren Aufgaben gehören neben traditionellen Maler- und Lackiererarbeiten hochwertige Tapezierarbeiten und exklusive Wandgestaltung. Genauso wie Asbest- und Schimmelsanierung, Gerüstbau, Trockenbauarbeiten, Fassadenanstriche, Beschichtungsarbeiten, Wärmedämmung und Bodenbelagsarbeiten. 

Auf Anfrage erledigen wir auch Spezialaufgaben wie zum Beispiel Türen einbauen, Steinteppiche verlegen und vieles mehr. Zu unseren Auftraggebern zählen die öffentliche Hand ebenso wie Firmen, Banken, Baugesellschaften und Privatkunden. 

Das Berufsbild ihrer Mitarbeiter hat sich auch in Richtung Stuckateur verändert?

Andreas Hinze: Klar können unsere Stuckateure Fenster eingipsen oder den Putz ausbessern, aber sie können noch weit mehr für eine Immobilie tun. Sie sorgen mit mineralischen Putzen für Wohlbefinden, verhelfen den Kunden zu einer passenden Fassade und helfen ihnen mit großem Sachverstand obendrein Energie zu sparen durch mineralische Wärmedämmung. Auch Schallschutzmaßnahmen sind ebenso im Portfolio wie venezianische Edelputztechniken mit „Marmor“-Effekt, harmonische Farbgestaltung der Fassade mit verschiedenen Putztechniken, der Innenausbau mit leichten Trennwänden, der Dachausbau, Trockenbau, Fließ- und Trockenestrich. 

Eine große Rolle spielt außerdem der Gerüstbau. Als Malerwerkstätte verfügen wir über mehrere tausend Quadratmeter Gerüst.

Seit mehr als zehn Jahren bin ich außerdem TÜV-geprüfter Schimmelsachverständiger und habe damit das Aufgabenumfeld der Firma noch einmal erweitert.

Das Gespräch führte Holger Schmidt.

View is not found