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Fasnacht in Leonberg: Bunt, laut und ausgelassen

Rathaussturm und Guggenmusiktreffen am 8. Februar rund um den historischen Marktplatz, großer Festumzug am 10. Februar durch die Innenstadt als närrischer Höhepunkt des Pferdemarkts.

Fasnacht in Leonberg: Bunt, laut und ausgelassen

Wo ist die Feuerwache, wo der Marktplatz in der historischen Altstadt? Der Plan zeigt sämtliche Veranstaltungsorte und die Strecke des Faschingsumzugs am Dienstag. Foto: Stadt Leonberg

Fasnet, Fasching, Karneval – ganz gleich, wie man's nennt: Kostümierung, Verkleidung und buntes Treiben haben beim Leonberger Pferdemarkt Tradition. Die erste Gaudi steigt am Sonntag, 8. Februar, 11.11 bis 17.30 Uhr: Gemeinsam mit Hästrägern und befreundeten Hexengruppen werden die Karnevalisten erneut den Versuch unternehmen, den Oberbürgermeister Tobias Degode seines Amtes zu entheben. Es stehen das Verlesen der Anklageschrift und das Verhängen drakonischer Strafen für das Stadtoberhaupt auf dem Programm – was natürlich alles nur aus Spaß geschieht. Aber für Narren und das Publikum rund um den historischen Marktplatz ist das ein kleines bisschen Schadenfreude, ein bisschen Vergnügen, wenn dieses Jahr Tobias Degode gefesselt und somit wenigstens für kurze Zeit dienstunfähig gemacht wird.

Ein Festival der schrägen Töne

Anschließend folgt der Startschuss für das Festival der schrägen Töne: Der 1. Karnevalverein Leonberg der Gesellschaft Engelberg hat wieder befreundete Guggenkapellen zum Guggenmusiktreffen nach Leonberg eingeladen. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit tollem Sound und auf farbenfrohe, phantasievolle Kostüme der Musiker freuen. Für Speis und Trank ist selbstverständlich bestens gesorgt. Die Stadt bedankt sich bei den Organisatoren, die dieses Treffen jährlich möglich machen.

Und dann ist da schließlich noch der Festumzug am Dienstag, 10. Februar, ab 14 Uhr in der Innenstadt: Für viele ist das der Höhepunkt des Leonberger Pferdemarkts, der auch den Abschluss der Feierlichkeiten bildet. Er startet um 14 Uhr. Der Leonberger Umzug ist eine Mischung aus landwirtschaftlichen Brauchtumsbeiträgen und eindrucksvollen Pferdegespannen, Vereinsbeiträgen mit Festwagen und fantasievollen Fußgruppen, sowie Faschingsgruppen aus der Region.

Stadt und Gemeinderat gehen voran

In der Regel laden hier auch die ortsansässigen Narren die Zünfte und Vereine aus der nahen und weiteren Umgebung ein. Im Jahr der Landtagswahl darf man gespannt sein, ob die Parteien des Gemeinderates vielleicht die Gelegenheit nutzen, sich den Gästen auf humorvolle Weise vorzustellen. Angeführt wird der Zug durch den Festwagen der Stadt Leonberg. Musikkapellen, Spielmanns- und Fanfarenzüge sorgen für eine ausgelassene Stimmung bei den Teilnehmern und Zuschauern. 

Der Festzug beginnt in der Römerstraße an der Feuerwache und zieht von dort in die Altstadt, die er über die Graben- und Seestraße wieder verlässt. Dem Einfallsreichtum der Festumzugsteilnehmenden sind dabei keine Grenzen gesetzt, auch hier darf man gespannt sein

Es bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter in diesem Jahr etwas freundlicher wird als 2025, da hat doch vor allem der Regen dominiert.

Klar ist, dass die Witterung auch ausschlaggebend für den Besucherstrom ist: Bei gutem Wetter strömen nicht nur tausende, sondern zehntausende Menschen unter den Engelbergturm.

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