Wenn der Frühling im Land Einzug hält, freuen sich alle in Plattenhardt auf ihr zweitägiges Stadtteilfest. Die Gastgeber rund um die Festorganisatoren Richard Briem, Rainer Hörz und Patrick Nüßlein, der die Nachfolge von Gerhard Alber angetreten hat, haben wieder eine Menge für die 25. Auflage des Frühlingsfestes in Plattenhardt am Samstag, 28. April, und am Sonntag, 29. April, auf die Beine gestellt. Die Eröffnung wird am Samstag, 13 Uhr, bei der Firma Alnatura in der Jakob-Brodbeck-Straße 6 gefeiert.
Vor der Premiere 1999 gab es viele Skeptiker
Als Richard Briem, der Chef des gleichnamigen BMW-Autohauses, und Rainer Hörz, Inhaber der Firma Hörz-Gartentechnik, im Jahr 1999 zum ersten Mal die Öffentlichkeit in den Gewerbepark einluden, gab es nicht wenige Skeptiker. Was vor mehr als 25 Jahren ganz klein mit einer Idee und drei Ausstellern begann, hat sich zu einem attraktiven Traditionsfest auf den Fildern entwickelt. Die Initiatoren Richard Briem und Rainer Hörz hätten nie gedacht, dass die Veranstaltung so erfolgreich und langlebig wird.
Doch mit ihrer Begeisterung und ihrem Elan steckten die Macher viele andere an – und so wird in diesem Jahr die 25. Auflage im Gewerbegebiet Griebenäcker gefeiert.
Ein Wochenende für die ganze Familie
Die umtriebigen Macher hätten es sich nicht träumen lassen, dass das Frühlingsfest einmal solche Ausmaße annehmen würde. „Wenn das Wetter mitmacht, kommen an die 10 000 bis 15 000 Besucher“, sagt Rainer Hörz. Dass sich die als Gewerbeschau gestartete Veranstaltung enorm entwickelt hat, liege daran, „dass wir ein Wochenende für die ganze Familie anbieten“.

Kommen, schauen, staunen und mitmachen: Die in diesem Jahr beteiligten Firmen, mehr als 30 sind es, bieten nicht nur Einblicke in ihre Leistungsstärke, sie stellen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie auf die Beine. Die Kombination von Kompetenz, Informationen aus erster Hand, Fachgesprächen in angenehmer Atmosphäre und Produktstärke gepaart mit Volksfestcharakter kommt bei der Bevölkerung gut an. „Und es zeigt, dass die Filderstädter Unternehmen gemeinsam viel bewegen können“, sagt Richard Briem. Gerade auch in wirtschaftlich schwieriger Zeit. Schließlich stellten Handwerk, Handel und Dienstleistungsunternehmen, also klein- und mittelständische Firmen, die sich beim Frühlingsfest einbringen, zwei Drittel der Arbeitsplätze und 80 Prozent der Ausbildungsplätze. „Sie sind also wichtig für die Zukunft und die Ausbildung unserer Jugend.“
Kommen, schauen, staunen und mitmachen
Die Familienunternehmen, von denen das Plattenhardter Gewerbegebiet geprägt ist, seien das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, sagt auch Patrick Nüßlein vom Küchenstudio Kümel.
Und weil die Handwerksbetriebe und Dienstleister in Filderstadt fest verwurzelt sind, bringen sie sich in großer Zahl beim Plattenhardter Frühlingsfest ein. Das Frühlingsfest sei ein „Schaufenster der Leistungsfähigkeit“, das zeige, was sich gemeinsam bewegen lasse, sagt Rainer Hörz.
Plattenhardt ist nicht nur eine wirtschaftlich starke Stadt, sondern hat auch das Glück, dass zwei „Schaffer“ und „Macher“ 1999 eine Vision hatten, die sie seitdem mit viel Einsatz und Engagement und mit Unterstützung der örtlichen Gewerbetreibenden und Vereine in die Tat umsetzen.
Und fast immer, wenn das Plattenhardter Frühlingsfest bisher gefeiert wurde, schien dazu die Sonne. „Wir hoffen auch diesmal auf schönes Frühlingswetter“, sagt Richard Briem. Eva Herschmann